Die Besucher konnten dem Produktionsfluss – vom Brett zur fertigen CLT-Platte – in der 13 000 Quadratmeter großen Halle folgen. Foto: HolzBauWerk Schwarzwald GmbH

Der Tag der offenen Tür im neu gebauten CLT-Werk der Firma HolzBauWerk Schwarzwald GmbH zog mehr als 2000 Interessierte an.

Die Menschen strömten in das Besenfelder Gewerbegebiet, um bei laufender Produktion die Hightech-Fertigung zu besichtigen.

Nachdem bereits geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie etliche Kunden und die Beschäftigten des Werks die Eröffnung offiziell gefeiert hatten, wurden am folgenden Tag die Tore des neuen CLT-Werks für die Öffentlichkeit geöffnet.

Wie das Unternehmen berichtet, konnten die Besucher über eine fest vorgegebene Route dem Produktionsfluss – vom Brett zur fertigen CLT-Platte – in der 13 000 Quadratmeter großen Halle folgen. Dabei konnten die Interessierten die vielen, digital vernetzten Maschinen und Anlagen in Ruhe besichtigen. CLT, das auch als Brettsperrholz bezeichnet wird, ist ein flächiges, massives Holzprodukt für tragende Anwendungen im Bauwesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Es wird aus Fichten- und Tannenbrettern hergestellt. Brettsperrholz lasse sich in sehr großen Abmessungen produzieren und sei daher für die Herstellung tragender und zugleich raumbildender Bauteile wie Wand-, Dach- und Deckentafeln geeignet.

Auch Mitarbeiter derStammwerke kommen

Der Einladung zur Werksbesichtigung folgten etliche Anwohner aus den verschiedenen Ortsteilen von Seewald sowie Anwohner der Heimatgemeinden der drei Gesellschafter, Haiterbach, Hausach und Nordrach. Neben der allgemeinen Öffentlichkeit begrüßten die Gesellschafter Manuel Echtle, Jörg und Georg Kübler sowie Klaus Henne auch Beschäftigte der drei Stammwerke, des Sägewerks Echtle in Nordrach, des Säge- und Abbundwerks Kübler in Haiterbach und des Sägewerks Streit aus Hausach, Mitarbeiter von Sägewerkskollegen, viele Kunden und etliche Waldbesitzer aus dem gesamten Schwarzwald. Aktuell beschäftigt das Werk rund 30 Mitarbeiter. Mittelfristig sollen weitere 15 bis 20 Kollegen hinzukommen.

Nach der Werksbesichtigung konnten sich die Besucher in einem zur Festhalle umgebauten Bereich der Fertigungshalle stärken. Für eine reibungslose Bewirtung sorgten die Feuerwehren Besenfeld und Erzgrube. Angeboten wurden neben Roten Würsten im Weckle auch Pulled Pork-Burger und Veggie-Burger sowie Getränke. Für das Bewirtungsteam der Feuerwehren gab es viel Lob von den Gästen.