Der Christkindlesmarkt in Balingen. Foto: Weber

Die Stadtverwaltung hat den Gemeinderat am Dienstagabend über die nächste Auflage des Christkindlesmarktes informiert. Dieser wird etwas vergrößert.

Die Weihnachtszeit lässt zwar noch ein paar Monate auf sich warten, im Balinger Gemeinderat wirft sie aber ihre Schatten bereits voraus. Dennis Schmidt, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters, blickte zusammen mit Niko Skarlatoudis vom Stadtmarketing zurück auf den Christkindlesmarkt 2024 in seiner neuen Form und informierte das Gremium über Neuerungen und Optimierungen in diesem Jahr.

 

Das zentrale Christkindlesmarkt Wochenende soll am 29. und 30. November steigen. In weiten Teilen setze man weiter auf das neue Konzept, das bei den Besuchern gut angekommen ist. „An manchen Stellen haben wir aber auch Hausaufgaben aufbekommen, die wir umsetzen wollen“, berichtete Schmidt.

Ein großer Kritikpunkt aus dem vergangenen Jahr: Der Markt war massiv überlaufen, und es herrschte teils großes Gedränge. Diese Problem soll nun gelöst, werden, in dem die räumliche Ausrichtung angepasst wird.

Entsprechend wird das Gebiet des Christkindlesmarktes ausgeweitet. Der Markt verläuft immer noch um die Stadtkirche herum und durch die Friedrichstraße. Zusätzlich wird nun über die Herrenmühlenstraße und die Kameralamtstraße die Neues Straße mit erschlossen. Die Plaza wird ebenfalls wieder belebt.

Fragen nach Sicherheitsmaßnahmen

Annegret Lang (SPD) erkundigte sich nach den Sicherheitsmaßnahmen und wie diese aussehen werden. „Man hofft natürlich, dass nichts passiert, aber die Ereignisse aus den jüngsten Jahren geben leider Anlass zum handeln.“

Da gab ihr auch Schmidt recht, der Lang und dem Gremium versicherte, dass man im regen Austausch mit Polizei und Sicherheitsbehörden sei. Auch für die Gefahrenstellen in der Friedrichstraße und am Parkhaus der Agentur für Arbeit wolle man Lösungen finden und mit Straßensperrungen mögliche Gefahren beseitigen.

Sehr gut angenommen wurde laut Schmidts Vortrag die Kunsteisbahn. Diese, so schlug die Verwaltung vor, wolle man künftig nicht mehr mieten, sondern zum Preis von knapp 45 000 Euro kaufen.

Eisbahn wird gekauft

Diese Lösung sei auf Dauer wesentlich kostengünstiger als eine wiederkehrende Miete von knapp 22 000 Euro – eine Amortisation sei entsprechend nach rund zwei Jahren gegeben.

Auf Nachfrage aus dem Gremium gab Schmidt an, dass die Bahn eine Mindestlebensdauer von rund 20 Jahren hat, beim Bauhof eingelagert wird und mit wenig Aufwand in die Innenstadt transportiert werden kann. Der Gemeinderat stimmte dem Kaufbeschluss zu.