Der Verein Charity Events Nagold hat es wieder getan: Ein Poetry Slam im Teufelwerk für Herzen, Hoffnung und für Kinder, die in Tübingen neue Kraft schöpfen dürfen.
Worte flogen durch die Luft, trafen ins Herz, in den Magen, in die Lachmuskeln. Kein Abend wie jeder andere – sondern ein Feuerwerk aus Poesie, Pointen und purer Leidenschaft.
Charity Events Nagold hatte zum Poetry Slam ins Teufelwerk nach Nagold geladen. Der Lohn: Gänsehaut, Gelächter und Spenden für die Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ in Tübingen.
Ab 18.30 Uhr eröffnete Singer-Songwriter Rouven Lohrer mit gefühlvollen Gitarrenklängen. Mal sanft, mal feierlich – das Publikum schwang mit. Um 19.15 Uhr begrüßten Cleo Fuhrländer und Patrick Walz das Publikum. Acht Poeten, acht Stimmen. Ein Abend, der Haltung fühlbar machte.
Von Dinos bis Diagnosen, von Kindheit bis Körperbild
Die Bühne? So bunt wie die Texte. Von Dinos bis Diagnosen, von Kindheit bis Körperbild, von Lacher bis Leerstelle. Der Abend war ein Gedankenfeuerwerk und Slam- Kino mit viel Gefühl.
Björn Kaltenbach machte den Anfang, eloquent und lebendig. Florentina Romina brachte trotz kaputtem Handy starke Zeilen über Mütter und mentale Lasten. Philipp Stroh kombinierte Witz, Ironie und Tiefe – seine Pointen über das Leben auf 1,68 m brachten den Saal zum Toben. Rae Saint-Louis lieferte poetische Reflexion in ruhigen Tönen.
Das Publikum entschied per Applaus-Messung
Dominik Auch sprach über digitale Alltagsdramen, leise und klug. Danach wirbelte Anna Filipak über die Bühne – laut, direkt, mitreißend: ihre Therapiesatire voller Energie. Dennis Nachtigall zog in absurde Fantasiewelten – irgendwo zwischen Satire und Science Fiction. Rosa Seitz sprach intensiv über Identität und innere Kämpfe.
Das Publikum entschied per Applaus-Messung: Anna, Philipp und Rosa zogen ins Finale. Drei starke Texte – dann stand fest: Philipp Stroh gewann mit seinem urkomischen Slam über Pflanzen, Kaktusse und Urban-Jungle-Träume. Doch am Ende war klar: Alle haben gewonnen.
Kaum jemand verließ den Raum, ohne bewegt zu sein
Auch das Interesse an dem Abend war riesig. Jeder Platz war besetzt. Und kaum jemand verließ den Raum, ohne bewegt zu sein.
Dann wurde es feierlich: Alle Slammer wurden mit Geschenkbeuteln überrascht, ebenso das Conférencier-Duo Walz und Fuhrländer, Pinsa-Macher Davide Schiliro sowie das Team hinter den Kulissen: Simon Pirmann und Samuel Neuner (SDV Studios), Sebastian Kalmbach (Teufelwerk) – und auch die hadi Community, die mit anpackte.
Patrick Walz bedankte sich spürbar bewegt: „Heute Abend sind alle Gewinner. Was hier steht, ist pures Ehrenamt. Menschen, die mit Herz gestalten – ohne Lohn, nur für das, was zählt: Verbindung, Engagement, Miteinander.“
Auch Cleo Fuhrländer fand klare Worte: „Nagold war für einen Abend voller Wärme. Voller echter Begegnung. Und voller Sinn.“