Die Sunneländer Wölfe feierten an ihrem Chappeobe ihre neue Vögtin Tanja Loschnat.
Das Motto des Abends „Der Wolf geht um“ bewog einige Rudel aus anderen Vogteien, die Wolfshöhle im Restaurant Löwen aufzusuchen und einen fasnächtlichen Abend miteinander zu verbringen. Auch Zells neue Bürgermeisterin – quasi Leitwölfin der Stadt – ließ es sich nicht nehmen, sich ins Sunneländer Rudel einzuordnen und sich von der Ungefährlichkeit dieser handzahmen Spezies zu überzeugen.
Umjubelte Antrittsrede
Wie kompliziert es ist, einen neuen Vogt beziehungsweise eine Vögtin zu finden, zeigten die jungen Sunneländer Noel Schwald, Max Faller, Marco Schwald, Klara Hochstatter, Paula und Eva Kaufmann mit ihrer „Vogtskonklave“. Danach konnte Alt-Vogt Lutz Hochstatter seine Nachfolgerin vorstellen. Tanja Loschnat hielt unter großem Jubel ihre Antrittsrede – und ihr Vater Dietmar Loschnat überraschte mit einem eigens getexteten Lied. Die „Grendellerchen“, das stimmgewaltige Damenensemble der Sunneländer, sang einige Lieder über Neuigkeiten in Zell. Auch die Schnitzelbank von Elke Hochstatter und Egon Klauser brachte manch Lustiges und Skurriles ans Licht. Nicht ohne Zugabe kamen die tanzenden Jungwölfe der Sunneländer Kinder von der Bühne.
Fast schon traditionell begleitete eine Abordnung der Stadtmusik Hürus „Axel vo edlem Bluet“ beim Einmarsch. Da dem Hürus die Trinkfestigkeit der Sunneländer wohl bekannt ist, brachte er ihnen die Rezepte für zwei neue Cocktails mit, die er dann auch gleich zusammenmixte. Die Sunneländer wiederum testeten die Kochkünste des Fasnachtsregenten, indem sie ihm eine Auswahl von edlen Lebensmitteln und Zugaben bereitstellten, aus denen er ein schmackhaftes Gericht zaubern musste.
Ehren und Orden
Ein Orden für den Hürus war der Dank der Sunneländer, bevor dieser verdiente Sunneländer mit seinem Hausorden auszeichnete. FGZ-Präsident Peter Mauthe vergab den Fasnachtsorden an Vögtin Tanja Loschnat, Alt-Vogt Lutz Hochstatter, Marco Schwald, Andreas Kiefer, Egon Klauser, „Jojo“ Jürgen Andres und Janne Kiefer.