Die Vogtei Paradies eröffnete im ehemaligen Pfarrsaal den Reigen der diesjährigen Kappenabende der Zeller Vogteien.
Unter dem Motto „1001 Nacht“ stellt Hürus Axel vo edlem Bluet erstmalig seinen diesjährigen Hausorden vor und unter anderem an Präsident Peter Mauthe von der Fasnachtsgesellschaft Zell (FGZ) sowie Paradies-Vogt Mathias Agostini verteilen.
Verdienste um die Zeller Fasnacht
Auch Präsident Mauthe hatte neben lobenden Worten für die Vogtei einige Ehrungen dabei. Für ihre Verdienste um die Zeller Fasnacht und speziell um die Vogtei Paradies wurden Dietmar und Angelika Steidinger mit der silbernen Ehrennadel und Wagenbaumeister Carlo Klöcker sowie Karl und Elvira Philipp mit der goldenen Ehrennadel der FGZ ausgezeichnet.
Danach aber musste Hürus Axel gemeinsam mit einigen Präsidiumskollegen noch nachweisen, ob er selbst nicht nur von edlem Blut ist, sondern auch edle Tropfen erkennen kann. In gemeinsamer Zusammenarbeit konnte die Aufgabe schlussendlich gelöst werden.
Programm mit Tanz, Gesang und Sketchen
Das närrische Programm eröffnete der Nachwuchs der Vogtei mit einem Tanz. Passend zum Motto des Abends in orientalische Gewänder gekleidet zeigten sie ihr Können. Den ersten Sketch des Abends präsentierten die Teenager der Vogtei. Sie malten sich aus, wie eine Gemeinderatssitzung mit Bürgermeisterin Marion Isele aussehen würde, wenn nur Mitglieder des Vogteirates im Gremium wären. Bevor es dann in die Pause ging, zeigte Möhrengeist Anne Sutter ihr großes gesangliches Talent.
Nach der Pause schossen die Möhrengeister mit ihrer Version des Unterhaltungs-Evergreens „Wetten, dass…?“ den Vogel ab. Statt Thomas Gottschalk führte Thomas Kaiser durch die Sendung. Wettkandidaten waren unter anderem der Stammtisch des Zeller Schwimmbads sowie die Paradiesler Maik Kiefer und Hans Wittmann. Die Promis auf der Couch mit teilweise kuriosen Wetteinsätzen waren Bürgermeisterin Isele, Löwen-Wirt Mike Kiefer oder FGZ-Präsident Peter Mauthe. Eine Nummer mit großem Unterhaltungswert.
Den Abschluss des Unterhaltungsprogramms boten dann neben Frauentanz und Männertanz eine Schnitzelbank, gesungen von den drei Matthiassen (Matthias „Carlo“ Klöcker, Matthias „Otti“ Sturm und Mathias „Ago“ Agostini).
Im Anschluss wurde die Bar eröffnet, die Tanzfläche freigegeben und ein sehr gut aufgelegter Alleinunterhalter „Klaas“ spielte bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz auf.