Safety-Car-Pilot Bernd Mayländer geleitet den Formel-1-Tross hinter dem führenden Max Verstappen (li.) sicher ins Ziel. Foto: dpa/Olivier Matthys

Am Dauerregen von Spa konnte die Formel 1 nichts ändern, es war höhere Gewalt – und doch steht die Königsklasse am Tag nach dem Rennen, das keines war, als Verlierer da.

Stuttgart - Max Verstappen könnte sich gefühlt haben wie ein Mann, der für etwas gefeiert wird, was er gar nicht vollbracht hat. Wie der Gascogner Kadett Christian, der die schöne Roxane nur erobert hat, weil der wortgewandte Cyrano de Bergerac in seinem Namen wunderbare Preziosen für die Angebetete schrieb. Auf die Formel 1 übertragen: Der Niederländer siegte beim Großen Preis von Belgien, ohne dass er dafür etwas Besonderes geleistet hätte. Er musste lediglich dem Safety-Car drei Runden lang unfallfrei folgen, was bei starkem Regen auf dem kurvigen Kurs von Spa-Francorchamps vielleicht einen Fahranfänger vor Probleme gestellt hätte, nicht aber einen versierten Autorennfahrer wie Verstappen. „Wir sind nicht stolz auf diesen Sieg“, sagte der Red-Bull-Pilot, der die Hälfte der Siegerpunktzahl (12,5) erhielt, weil ja die laut Regelwerk nötigen zwei Rennrunden für eine Wertung absolviert worden waren.

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