Bösingens Trainer Peter Leopold will in die zweite Runde. Foto: Rohde Foto: Schwarzwälder Bote

WFV-Pokal: Bösingen trifft auf Tuttlingen

VfB Bösingen – SC 04 Tuttlingen (Samstag, 15.30 Uhr). (hor). Ein Pokalspiel mit Derbycharakter ist für beide Teams ein Prüfstein mitten in der Vorbereitung. Das Ziel: In der nächsten Runde gegen den FC Holzhausen spielen.

Bösingens Trainer Peter Leopold hat allerdings einen sehr ausgedünnten Kader und muss auf gleich sieben Akteure wegen Urlaub verzichten. "Unsere Spielerdecke ist allerdings sehr groß, von daher werden wir trotzdem eine schlagkräftige Truppe stellen können, in der sich einige Spieler nun zeigen dürfen und die Chance haben. Ich sehe die Gewinnchance bei 50:50", möchte der VfB-Coach trotz des letzten 6:0 gegen die Donaustädter im Punktspiel-Herbst 2020 nicht in der Favoritenrolle sein. "Davon werden wir uns nicht blenden lassen, jetzt geht es wieder bei Null los. Bei Tuttlingen hat sich personell nicht so viel getan, sie sind eingespielt." Bösingen absolvierte bereits fünf Testspiele, zuletzt gegen den Bezirksligisten SV Baiersbronn (2:1), Verbandsligist TSG Tübingen (1:3), den SV Dotternhausen (3:2), bei der SG Böhringen/Dietingen (6:0) und beim TSV Nusplingen (1:0).

Gästetrainer Andreas Keller, der Bruder von Profifußball-Funktionär Christian Keller (seit 2013 Geschäftsführer beim derzeitigen Zweitbundesligisten SSV Jahn Regensburg), hat mit seinem Team eine durchwachsene Vorbereitung absolviert: der jüngste 1:0-Sieg gegen den ambitionierten Bezirksligisten SV Geisingen, ein 3:3 gegen Verbandsligist DJK Donaueschingen, davor beim Regio-Cup abermals gegen die DJK ein 0:0 sowie ein 2:1 bei der SpVgg 06 Trossingen.

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