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Chancen im Handwerk Rosige Aussichten auf dem Arbeitsmarkt

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Azubis lernen, welches Material auf welchen Boden kommt.  Foto: Fassbender
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Azubis lernen, welches Material auf welchen Boden kommt. Foto: Fassbender

Es ist eine interessante Ausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, denn beim Planen und Gestalten von Wand- und Bodenbelägen warten immer neue Herausforderungen auf Azubis – im Badezimmer, in der Küche oder auf der Terrasse. Bevor es auf die Baustelle geht, benötigt der Fliesenleger eine Skizze: Dafür braucht er ein gutes Augenmaß, und fit im Rechnen muss er auch sein. "Es muss exakt bestimmt werden, wie viel Material nötig ist", erklärt Kirsten Stollberg vom Fachverband Fliesen und Naturstein im Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). 

Angehende Fliesenleger sollten zudem gute Mathe- und Physik-Kenntnisse haben: Wer sich damit auskennt, dem fällt es leicht, Zusammenhänge rund um Wärme-, Schall- und Feuchtigkeitsschutz zu verstehen und zu berücksichtigen. Denn auch das gehört zum Job: So muss ein Badezimmer zum Beispiel fachgerecht abgedichtet werden, damit das Gebäude dauerhaft vor Wasserschäden geschützt ist.

Drei Jahre lang lernen Azubis in Betrieb und Berufsschule. "Um herauszufinden, ob einem der Beruf wirklich liegt, sollten Schüler erst einmal ein Praktikum absolvieren", rät Stollberg.  

Grundlage für einen Bodenbelag aus Fliesen ist ein sauber und eben aufgetragener Estrich. Deshalb lernen Auszubildende auch den Umgang damit – und anschließend, welche Methoden es beim Verlegen von Platten, Fliesen und Mosaiken gibt. Der Beruf gehört seit Jahresbeginn wieder zu den zulassungspflichtigen Gewerken. 

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