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Chancen im Handwerk Der Generalist in der Branche

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Der sichere Umgang mit Niederspannungs-Hochleistungssicherungen will gelernt sein. Foto: Günther
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Der sichere Umgang mit Niederspannungs-Hochleistungssicherungen will gelernt sein. Foto: Günther

Steckdosen verlegen, Lampen montieren, Schaltkästen warten – was für private Haushalte wichtig ist, spielt auch in Industriebetrieben, bei Stadtwerken oder bei Energieversorgern eine Rolle.

Elektroniker für Betriebstechnik sind dafür zuständig, dass die elektrische Versorgung, alle Anlagen und auch Elektromotoren in Unternehmen problemlos laufen.

"Wir kümmern uns um die gesamte Technik im Betrieb", erzählt Hendrik Günther. Der 20-Jährige ist im letzten Jahr seiner Ausbildung bei einem Energieversorger. Technik hat den 20-Jährigen schon immer begeistert. Am besten gefallen ihm die vielseitigen Aufgaben in seinem Beruf, bei denen er Elektrotechnik und Mechanik verknüpfen kann. "Wenn ich zum Beispiel die Wärmemengenzähler auswechsele, muss ich sowohl das Messteil an sich einbauen als auch die Recheneinheit anschließen", erklärt der Azubi. 

In der Ausbildung erwerben die Azubis ein professionelles Prozess- und Systemverständnis, erklärt Gert Zinke vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Was das bedeutet? "Auszubildende müssen zum Beispiel nicht nur einen Schaltplan verstehen können." Sie müssen auch von einer technischen Dokumentation oder aus gewonnenen Daten auf die Funktion technischer Systeme und Prozessabläufe schließen können.

Von Bewerbern für die Elektroniker-Ausbildung wird häufig der Realschulabschluss erwartet. Gert Zinke zufolge sollten Bewerber vor der Ausbildung vor allem wissen, dass der Elektroniker für Betriebstechnik körperlich arbeitet und seine Arbeitsplätze und Einsätze oft mit jedem neuen Auftrag innerbetrieblich wechseln. "Er ist den ganzen Tag mit vielen Menschen unterwegs und im Austausch, das setzt eine gute fachliche Kommunikationsfähigkeit voraus."

Der Beruf Elektroniker für Betriebstechnik gilt unter den Elektroberufen als Generalist und ist nach Angaben des BIBB einer der am häufigsten ausgebildeten E-Berufe in der Industrie. Vom Unternehmen eingesetzte Elektrofachkräfte dürfen elektrotechnische Anlagen selbstständig in Betrieb nehmen. Der Beruf gehe daher auch mit einer hohen Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit von Menschen einher, so Zinke.  Manche wechseln im Anschluss  an die Hochschule, um etwa Elektrotechnik zu studieren. 

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