Die Gemeinde Mönchweiler bewirbt sich um Mittel aus einem Bundesförderprogramm, um den Hartplatz am Sportgelände durch einen Kunstrasen zu ersetzen.
Mit dem beschlossenen Interessenbekundungsverfahren für das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten hat die Gemeinde Mönchweiler eine Tür geöffnet.
Ziel soll es sein, den Hartplatz am Sportgelände durch einen Kunstrasenplatz zu ersetzen und das Gelände damit aufzuwerten. Im Auge habe man nicht nur den Fußballclub der Gemeinde, sondern auch die Schüler an der Gemeinschaftsschule.
333 Millionen Euro hat der Bund für das Programm zur Verfügung gestellt – um Kommunen zu unterstützen ihre Sportstätten im Sinne einer nachhaltigen Gemeindeentwicklung zu erhalten und zu modernisieren.
Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt nach der Durchführung des oben genannten Verfahrens durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags. Anschließend werden alle Kommunen informiert und erhalten eine Aufforderung, einen Zuwendungsantrag zu stellen. Dabei liegt der Bundesanteil der Förderquote bei 45 Prozent der Kosten.
Gesamtfinanzierung im Haushalt bestätigen
Die Gemeinde Mönchweiler musste für die Teilnahme an dem Prozess eine Gesamtfinanzierung im Haushalt 2026 bestätigen. Kurzfristig musste dazu eine Projektskizze zur Sanierung des Hartplatzes erstellt werden – Landschaftsarchitekt Martin Kuberczyk wurde damit beauftragt und stellte Skizze und voraussichtliche Kosten dem Gemeinderat vor. Kuberczyk geht von rund 880 000 Euro aus – nach der Bestandsprüfung auf dem Sportgelände.
Für den Gemeinderat ist klar, dass die Gemeinde den nach der Förderung verbleibenden Kostenrest nicht alleine stemmen kann und will. Hier sieht man auch den Fußballclub in der Pflicht und möchte im Falle eines Zuschlags auch weitere Fördermöglichkeiten ausloten. Jetzt heißt es abwarten, ob Mönchweiler auf den Fördertopf des Bundes zugreifen kann.