Sebastian Tounekti ist einer der offensivstärksten Außenverteidiger Schottlands. Das macht den Tunesier mit norwegischen Wurzeln so gefährlich.
Aus Sebastian Tounekti sprach das pure Selbstvertrauen. Als der Außenverteidiger von Celtic FC vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart am Donnerstagabend das Podium bei der obligatorischen Pressekonferenz betrat, konnte man seinen Gemütszustand geradezu greifen. Feste Stimme, klarer Blick, totaler Fokus auf den Fragesteller, präzise, messerscharfe Antworten.
„Ich spiele gerade guten Fußball, aber ich möchte mich immer verbessern. Daran arbeite ich“, ließ der Tunesier mit norwegischen Wurzeln wissen. Nicht ohne zu betonen, dass es einer alleine noch selten weit gebracht hat im Fußball. „Aber noch wichtiger ist es, der Mannschaft mit meinen Leistungen zu helfen. Auch das gelingt gerade, aber auch hier gibt es noch Luft nach oben. Das wissen wir auch alle und arbeiten gemeinsam an einer Steigerung.“
Der 23-jährige Außenbahnspieler gehört zu den offensivstärksten Außenverteidigern Schottlands und ist in blendender Verfassung. Fünf Tore und zwei Vorlagen in 34 Einsätzen hat Tounekti bereits auf dem Konto. In den letzten Spielen kam er besonders gut in Fahrt, hat den Afrika Cup, weswegen er rund ein halbes Dutzend Spiele für Celtic verpasste, gut weggesteckt. Drei Tore und zwei Vorlagen legte er in den letzten fünf Pflichtspielen auf.
„Ich fühle, ein Spieler sein zu können, der den Unterschied ausmacht. Die Qualität dazu habe ich. Aber ich allein kann nur einen Teil liefern, wir müssen als Mannschaft funktionieren“, beschreibt er seine aktuelle Topform. „Morgen wird ein spezielles Spiel. Wir müssen alles auf den Platz bringen, was wir können. Wir wollen so weit wie möglich kommen und haben auch die Qualität dazu. Aber dafür müssen wir unseren besten Fußball auf den Platz bringen“, blickt Tounekti auf die Begegnung am Donnerstagabend (21 Uhr MEZ, Liveticker) voraus.