Neue Celenus-Klinik in Bad Herrenalb: hier ein Teilbereich, der neben den Stadtwerken zu sehen ist. Foto: Zoller

Am Neubau der Celenus-Klinik wird noch gearbeitet. Termine verschieben sich ins Frühjahr.

"Eröffnung im Januar 2021", heißt es gegenwärtig auf der Homepage der Celenus-Fachklinik-Schweizerwiese in Bad Herrenalb (Stand: letzte Woche Donnerstag). Ursprünglich jedoch sollte der Klinikneubau schon im November des vorangegangenen Jahres eröffnet werden, am dritten des genannten Monats, um genau zu sein.

Bad Herrenalb - Eine Eröffnungsfeier wird es jetzt allerdings doch wohl erst "Mitte, Ende April" geben, hat jetzt Klinikdirektor Heiko Schroth im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten verraten. "Momentan laufen bei uns noch Restarbeiten", erzählt Schroth. So müssten beispielsweise noch Fließen- und Malerarbeiten ausgeführt werden und sich um sicherheitsrelevante Aspekte wie die Fluchttreppe oder aber auch die EDV-Anbindung gekümmert werden.

Die Abweichung vom Zeitplan erklärt er damit, dass es aufgrund der Corona-Pandemie Lieferschwierigkeiten gegeben habe, Lieferungen für Handwerker also teilweise "nicht wie geplant" angekommen seien.

Imagefilm mithilfe von Drohnen

Jedenfalls: Es wird im Januar keine Eröffnung geben. Für die Feierlichkeiten im April habe man sich schon "was Spezielles ausgedacht", sagt Schroth, allzu viel möchte der Klinikdirektor hierzu jedoch noch nicht verraten.

Allerdings wird wohl gerade an einem Imagefilm zur neuen Klinik gearbeitet, der mithilfe von Drohnen gedreht werde. Die Gestaltung der Feierlichkeiten obliege Trainees, den Nachwuchsführungskräften des Klinik-Verbundes, so Schroth.

"Wir möchten Sie auf eine digitale Reise hinter die Kulissen unserer neuen Celenus- Fachklinik-Schweizerwiese mitnehmen und möchten Sie einladen, im Frühjahr 2021 online dabei zu sein", heißt es dazu auf der Homepage. Und außerdem: "Genießen Sie mit uns eine besondere Eröffnungsfeier und treffen Sie die Geschäftsführung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Celenus-Gruppe in digitaler Atmosphäre!"

Der Altbau der Fachklinik für psychosomatische Medizin bleibe zwar bestehen, sagt der Klinik-Chef, wie es mit der künftigen Nutzung des Gebäudes aussehe, werde sich allerdings noch entscheiden. "Das ist Sache des Konzerns."

Wann der Betrieb im Neubau aufgenommen werde, kann der Klinikchef auch noch nicht genau sagen. "Wir planen momentan relativ kurzfristig", so Schroth zum Abschluss des Gesprächs.

Info: 135 Patientenzimmer

Der Klinik-Neubau besteht aus insgesamt drei Etagen, die zusammen eine Gesamthöhe von rund 17 Metern aufweisen. Im Februar des vergangenen Jahres rollten hierfür nach und nach insgesamt 135 Patientenzimmer an, die dann wie Lego-Bausteine aufeinander gesetzt wurden.

Der Spatenstich für das Gebäude erfolgte im Oktober 2018. Wäre die Klinik wie ursprünglich geplant im November eröffnet worden, wäre das Bauvorhaben in nur knapp zwei Jahren fertiggestellt worden. Das alte Gebäude der Fachklinik für psychosomatische Medizin stieß laut Direktor Heiko Schroth aufgrund der räumlichen Gegebenheiten an der Kurpromenade 42 bereits seit einigen Jahren an seine Grenzen und "entspricht nicht mehr modernen und zeitgemäßen Anforderungen", wie Schroth damals betonte.

Der Neubau entstand auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern in zentraler Lage – nur wenige Meter vom Albtalbahnhof entfernt. Bis Herbst 2020 sollte die dreigeschossige Klinik eigentlich bezugsfertig sein.

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