Thorsten Frei (links) will aufgrund seiner Berliner Ämter im September den Vorsitz des CDU-Kreisverbands abgeben, Erik Pauly steht als Kandidat bereit. Foto: Christophe Gateau/dpa/Jens Fröhlich

Der Kreisvorstand bereitet den Kreisparteitag im September vor. Es soll personelle Veränderungen in der Führung geben.

Der Blick auf den Kreisparteitag am 20. September in der Neckarhalle in VS-Schwenningen stand im Mittelpunkt der Kreisvorstandssitzung. Dort ist ein neuer Vorsitzender zu wählen.

 

Für die Nachfolge von Thorsten Frei gibt es mit dem Donaueschinger Oberbürgermeister Erik Pauly einen Kandidaten. Bei diesem Parteitag wird auch Manuel Hagel, der Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026, sprechen.

Nachdem Thorsten Frei in der Juni-Sitzung seinen Rückzug vom Vorsitz bekanntgegeben hatte, betonte er nochmals, dass es angesichts des Arbeitspensums und der Termindichte im Bundeskanzleramt geradezu unverantwortlich wäre, das Amt des Kreisvorsitzenden weiter zu bekleiden. Er freue sich, dass es mit Erik Pauly einen Nachfolge-Kandidaten mit viel Kommunal- und Parteierfahrung gebe.

Zudem freue er sich, dass sich Landtagskandidat Andreas Braun zudem als Stellvertretender Vorsitzender neben anderen Kandidaten zur Verfügung stellen werde. Von einem guten Start der Regierung sprach Frei, trotz der Diskussionen um die Richterwahl und die Stromsteuer. Es sei schon einiges umgesetzt und viel auf den Weg gebracht worden.

Die Illegale Zuwanderung sei zurückgedrängt, der Familiennachzug ausgesetzt worden. Es werde zudem deutliche Entlastungen und Investitionsanreize für die Wirtschaft geben, ebenso bürokratische Erleichterungen. Andreas Braun sprach ebenfalls von einem frischen Wind in Berlin.

Landrat Sven Hinterseh mahnte mit Blick auf die hohen finanziellen Belastungen für die Landkreise rasche Sozialreformen an, ebenso mehr Tempo bei der Modernisierung des Landes in Bezug auf die Digitalisierung.

Thorsten Frei gratulierte in der Sitzung Rudolf Fluck, seinem scheidenden Stellvertreter im Kreisvorstand, für dessen 30-jährige Mitgliedschaft in der CDU. Er skizzierte dabei Flucks langjähriges Engagement für die Gemeinschaft und die Partei, ob als Ortsvorsteher in Epfenhofen, Bürgermeister in Irndorf oder mittlerweile seit neun Jahren in Mönchweiler.