Christoph Keckeisen steht im Zentrum. Foto: CDU

Der CDU-Kreisvorstand Rottweil blickt auf die Zukunft im „Ländle“ und stellt den designierten Landrat Christoph Keckeisen in den Mittelpunkt.

In diesen bewegten Zeiten war es dem CDU-Kreisvorstand bei seiner Mai-Sitzung im Ristorante „Coni“ in Fluorn-Winzeln wichtig, sich ausreichend Zeit für Einordnung und politische Orientierung zu nehmen.

 

Gleich zu Beginn stand die Vorstellung des designierten Landrats Christoph Keckeisen im Mittelpunkt. Sein außergewöhnlich starkes Ergebnis im Kreistag mit 39 von 43 Stimmen wurde als deutliches Vertrauenssignal gewertet.

„Die richtige Wahl“

Keckeisen selbst sprach von „Ehre und Verpflichtung“ und machte zugleich deutlich, dass er mit großem Respekt vor den kommenden Aufgaben steht: Die Herausforderungen für Landkreis und Kommunen würden weiter zunehmen – insbesondere bei Finanzen, Verwaltung und Infrastruktur.

Der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Teufel blickt ebenso zuversichtlich auf die künftige Zusammenarbeit wie CDU-Fraktionsvorsitzender Marcus Türk. Dieser hob die intensive „Findungsphase“ hervor, die letztlich zu einer klaren gemeinsamen Bewertung geführt habe: „Christoph Keckeisen ist die richtige Wahl für dieses Amt.“

Wirtschaft und Bürokratieabbau

Die Berichte der Bundestagsabgeordneten Maria-Lena Weiss über die Situation in der Bundespolitik führten deutlich die Schwierigkeiten vor Augen, mit den jeweiligen Koalitionspartnern zu tragfähigen Beschlüssen zu kommen. Auch die aktuellen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen auf Landesebene wurden intensiv diskutiert.

Zahlreiche CDU-Positionen haben sich im Koalitionsvertrag wiedergefunden und prägen nun die politische Ausrichtung. Dazu gehören etwa die Stärkung der Wirtschaft und Entlastung des Mittelstands durch Bürokratieabbau, schnellere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen.

Bildung und Fachkräfte

Weitere Punkte waren die Technologieoffenheit in der Energie- und Klimapolitik sowie die Priorität für Sicherheit, Resilienz und Bevölkerungsschutz. Auch die gezielte Steuerung von Migration bei gleichzeitigem Fokus auf gelingende Integration und die Stärkung des ländlichen Raums und gleichwertiger Lebensverhältnisse waren Thema.

Ebenso soll es zum Ausbau der Infrastruktur und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren kommen und ein Fokus auf die Stärkung von Bildung, Familien und Fachkräftegewinnung gesetztwerden.

Politische Akzente

Auch die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum sowie die Neueinführung der Kinderarztquote ist festgeschrieben.

Damit werde deutlich, so die Einschätzung aus der Runde, dass die CDU politische Akzente setzen konnte – insbesondere in den Bereichen Wirtschaftskraft, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit des Landes.

Stefan Teufel betonte, dass viele der Vereinbarungen „eine klare CDU-Handschrift tragen“.