Der Hechinger Tafelladen ist umgezogen: Die Räumlichkeiten am Schloßplatz sind geräumt; seit 4. Dezember hat die Tafel am neuen Standort geöffnet.
Die Hohenzollerntafel wechselt ihren Standort. Statt am Schloßplatz ist das Team um Marktleiterin Isabell Buck-Vasiliadis künftig unterhalb des Oldtimer-Museums in der Oberen Mühlstraße 7 anzutreffen.
Die Räumlichkeiten am Schloßplatz hat das Tafelladenteam zum 30. November bereits verlassen, die Umzugsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Eröffnet worden ist der Tafelladen an neuem Ort in der vergangenen Woche am 4. Dezember.
Der neue Standort in der Unterstadt hat mehrere Vorteile, wie Marktleiterin Buck-Vasiliadis im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert. Beispielsweise werde die schwierige Parkplatzsituation am Schloßplatz gelöst.
Vordach schützt Kunden
Dazu müssen Kunden nicht im Regen, im Schnee oder in der Hitze vor der Eingangstür warten: Unterhalb des Oldtimer-Museums bietet ein Vordach Schutz vor Wind und Wetter – ein weiterer Pluspunkt im Vergleich zu den Räumlichkeiten am Schloßplatz.
Mit dem Tafelladenteam zog auch die gesamte Ausstattung die Staig hinab. „Erst im vergangenen Jahr haben wir hygienebedingt auf Edelstahl-Regale umgestellt“, informiert Buck-Vasiliadis weiter. Auf dieses vergleichsweise neue Equipment soll am neuen Standort nicht verzichtet werden.
Mit dem Umzug stellt sich der Tafelladen darüber hinaus digitaler auf. Beispielsweise werden die Tafelkarten der Kunden digitalisiert. Diese müssen so nur noch von den Mitarbeitern abgescannt werden. Das führe einerseits zu einer besseren Übersicht, andererseits werden Missbrauchshandlungen mit der Tafelkarte eingeschränkt.
Weitere Hilfe willkommen
Auch die Lieferscheine für die Fahrer, die die Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und Co. abholen und im Tafelladen abliefern, werden digitalisiert. „Das hilft, um effektiver zu arbeiten“, sagt Buck-Vasiliadis. Die Digitalisierung der Hechinger Tafel wird von der Tafel Deutschland mit rund 2500 Euro gefördert.
Buck-Vasiliadis weist darauf hin, dass ehrenamtliche Helfer nach wie vor willkommen sind. Alle drei Teams – Fahrer, Vorbereitung, Abgabe – suchten laufend Verstärkung.
Auch Geldspenden seien für den Betrieb des Tafelladens in Trägerschaft des Caritasverbands für das Dekanat Zollern weiterhin unerlässlich: Die Kosten für Müll, Strom, Gas, Wasser, Fahrzeuge und vieles mehr können durch die Beiträge der Kunden nicht gedeckt werden.
Nicht zuletzt werden auch Lebensmittelspenden benötigt. Die gespendeten Waren von Supermärkten und Bäckereien, die in der Tafel ankommen, werden weniger.