Der Gemeinderat Schömberg hat entschieden, wo die Stellplätze künftig positioniert werden.
Nachdem in der letzten Gemeinderatssitzung am 4. Februar die endgültige Entscheidung über den Standort der zwei Car-Sharing-Stellplätze der Firma „deer“ – zuständig für Betrieb, Wartung und Stromversorgung – vertagt wurde, fällte der Gemeinderat am Mittwoch eine Entscheidung. Die beiden Stellplätze sollen künftig bei der „Anliegerstraße“ der Schweizer Straße direkt an der B 27 stationiert werden, wo früher eine Telefonzelle stand. Diese Variante setzte sich gegen die zuvor diskutierte Möglichkeit an der Alten Schule am Ende der Badstubengasse durch, die besser sichtbar gewesen wäre.
Vertagte Entscheidung
„Ich hätte mit beiden Varianten leben können. Die Präsenz in der Badstubengasse wäre gut gewesen, aber die Anfahrt wäre schwierig geworden. Es ist wichtiger, dass zur Stelle unkompliziert gekommen werden kann“, meinte Ratsmitglied Frank Polich.
„Der Standort direkt an der B 27 ist viel einfacher einseh- und auffindbar und viel praktischer zu erreichen. Außerdem hätten wir in der eben erst renovierten Badstubengasse gleich wieder in die Bausubstanz eingegriffen“, ergänzte Marc-Oliver Schwarz. „Der Betreiber ‚deer‘ wäre mit beiden Varianten einverstanden gewesen und wäre auch mit dabei, wenn im Zollernalbkreis kein solcher Verbund entsteht und sich Schömberg Rottweil anschließen würde“, erklärte Bürgermeister Karl-Josef Sprenger. Eventuell hätten zudem für die Badstubengasse Hinweistafeln angebracht werden müssen. „Einen Schilderwald hätten wir nicht gebraucht. Der Benutzer weiß über die App, an welchen Platz er kommen muss“, merkte Jan Nagel an.
Vertagt wurde die Entscheidung, ob das Angebot der OEW angenommen wird, die Elektrosäule bei der Volksbank Zollernalb ins Eigentum der Stadt zu übernehmen. „Dieser Standort wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen. Da hätten wir keinen neuen etablieren müssen und hätten die Elektrosäule mit dem Car-Sharing erweitern können“, fand Ratsmitglied Werner Scherrmann.