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Camp-Kolumne Manches bleibt für immer ein Rätsel

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Müssen gemeinsam ran: Chris Töpperwien (l.), Evelyn Burdecki, Bastian Yotta. Foto: TVNOW

Huiuiui, da war was los in den vergangenen Tagen im Dschungelcamp. Die ersten vier Camper sind raus, es gab spannende Kriminalfälle zu lösen und es keimt ein schrecklicher Verdacht: Ist Evelyn gar nicht so unterbelichtet, wie sie immer tut?

Nachdem die Zuschauer in der ersten Woche im Camp dafür anrufen, wer in die Dschungelprüfung muss, können sie mit ihren Anrufen in der zweiten Woche entscheiden, wer ausziehen muss. Faszinierend ist ja, wie unterschiedlich die jeweiligen Promis mit dem vernichtenden Zuschauer-Urteil umgehen.

Als erstes traf es Domenico de Cicco. Der war überrascht und nicht gerade amüsiert, auch wenn er das vor seinen Mitcampern zu verstecken versuchte. Egal. Kaum im Jeep zurück ins Versace-Hotel, hat Domenico als liebender Partner und Vater nur noch eines im Kopf: "Kannst du mal meinen Instagram-Account checken, ob ich jetzt mehr Follower habe?" Wäre das tatsächlich der Fall, hat Domenico es höchstwahrscheinlich seinem Toupet zu verdanken. Obwohl das wahrscheinlich auch schon unter dem schlechten Ruf seines Trägers leidet. Vielleicht trennt das Toupet sich ja bald, wird selbst Influencer und überholt Domenico, was die Follower angeht. Wäre doch lustig. Dachs schlägt Depp.

An Tag zwei der Entscheidungswoche muss Sibylle ihre Pritsche räumen. Im Auto vergießt sie Tränen, sinkt vor Selbstzweifeln regelrecht in sich zusammen. So hartnäckig man sich sträubt, ploppt im Kopf doch immer wieder das Bild von Gollum aus "Herr der Ringe" auf, wie er weint und zetert. Im Hotel angekommen, wird Sybille von ihrem Manager Helmut Werner (Fun-Fact am Rande: Der ist inzwischen mit Ex-Camperin Nicole Mieth liiert) empfangen. "Du bist die Königin der Herzen!" Ach ja? Über so was muss man das Publikum doch vorher informieren!

Ganz anders geht Tommy Piper damit um, als er das Camp verlassen muss. Er hält das Zuschauer-Voting gar für eine göttliche Fügung, für einen Plan, den "der da oben" mit ihm hat. So kann man es natürlich auch nennen, wenn Hunderttausende vor den Fernsehern wie wild die Tasten ihres Telefons malträtieren. Der Zuschauer als Gott - Balsam für die geschundenen Publikums-Seelen, die viel zu oft als "pervers" oder "grausam" abgestempelt werden.

An Tag zwölf muss Gisele gehen. Das Jammern hat ein Ende! Im Camp mag keine so rechte Trauer-Stimmung aufkommen. "Genießt euren Tee", wünscht Gisele. "Genieß dein Frühstück", geben die anderen zurück. Ja, liebe Zuschauer, das geht ans Herz.

Nun zu den wirklich spannenden Themen. Es gab einen, nein, eigentlich gleich zwei Kriminalfälle im Camp. Delikt eins: Der hochgeklappte Klodeckel. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass der Klodeckel immer unten sein muss. Sonst "kriechen Ameisen in meinen Arsch", wie Chris es so wunderbar bildhaft erklärt. Natürlich will es keiner gewesen sein. Nachdem Evelyn jedoch der Tat überführt wurde, beichten auch Doreen, Domenico und Peter, dass es eventuell in einem sehr unwahrscheinlichen Fall vielleicht passiert sein könnte, dass sie auch mal den Klodeckel offen gelassen haben.

"Würden sich nur alle Probleme so leicht lösen lassen", seufzt Yotta. Tja, vielleicht sollte er besser aufpassen, was er sich da wünscht. Denn kaum ist ein Fall gelöst, kommt schon der nächste. Es geht ja bald zu wie bei "Aktenzeichen XY"!

Delikt zwei: Schmuggel. Schnell ist Doreen überführt, die Kaugummis in ihren Teddy eingenäht hat. Doch woher kommt eine Uhr ohne Armband in Evelyns Socke? Und noch viel wichtiger: Wieso um alles in der Welt schaut dort jemand nach? So sehr sich Kommissar Chris auch ins Zeug legt, es bleibt ein Rätsel. Den Menschen vor den Fernsehern bleibt zu wünschen, dass der Fall den Kollegen des ZDF übergeben wird. Es wäre doch nicht auszudenken, in einigen Jahrzehnten liegen die Zuschauer von heute in ihrem Sterbebett und röcheln mit letzter Kraft: "Wer hat denn nun damals die Uhr ins Camp geschmuggelt?" Und dann müssen sie gehen, ohne es zu erfahren. Das kann man doch keinem zumuten!

Und dann war da noch die Sache mit Evelyn, die ja nicht gerade für ihre klugen Einlassungen berühmt ist. Nachdem herauskam, dass sie wohl das Fachabitur hat, fragt sich ganz Deutschland: Ist unser Bildungssystem wirklich so im Eimer? Oder spielt die Blondine ihre Blödheit vielleicht nur? Lustig eigentlich, dass das Hauptargument für ihre Intelligenz das Ausmaß ihrer Dummheit ist. Nach dem Motto: So blöd kann man doch gar nicht sein. Auch die Wahrheit – Achtung wieder ein lausiges Wortspiel – ob Evelyn wie Ein"stein drauf" ist, wird man wohl nie erfahren.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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