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Camp-Kolumne "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus": An Tag sechs wirds endlich spannend

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Halleluja, an Tag sechs wird es endlich mal kurz spannend im Dschungel! Zumindest für wenige Minuten fühlt man sich an bessere Tage erinnert, an bessere Staffeln. Als noch gestritten und gekeift wurde, als gäbe es kein Morgen. Als noch niedliche Dümmlichkeiten ausgetauscht wurden und eine Larissa ziellos durchs Camp stolperte. Hachja. Die gute alte Zeit.

Heute muss man schon froh sein, wenn es an Tag sechs mal ein bisschen „Kasalla“ gibt, wie der ehemalige Kandidat Thorsten Legat zu sagen pflegte. In diesen paar Minuten atmet Fernseh-Deutschland ganz tief ein. Jede Gehässigkeit wird eingesogen, um in den kommenden – höchstwahrscheinlich trist-ereignislosen Tagen davon zu zehren.

Sonja Kirchberger beschwert sich lautstark. Foto: TVNOW

Es fängt damit an, dass die Stimmung von Sonja Kirchberger ausgerechnet beim Thema Sonnenschutz frostig wird. Im Dschungeltelefon fordert sie lautstark, ihr diesen auszuhändigen. Als das nicht zack, zack geschieht, wird Kirchberger zunehmend ungehalten. Als dann auch noch Daniela Büchner partout nicht aufhören will zu stänkern ist‘s vorbei mir ihrer Geduld. Für die Zuschauer hingegen fängt es gerade erst an. Endlich mal wird Danni Büchner damit konfrontiert, dass es doch irgendwie seltsam ist, dass sie keine Ahnung zu haben scheint, wie es im Dschungel zugeht. Aber klar, dass das Publikum immer die wählt, die besonders viel Theater machen, ist auch neu. Außerdem wird Danni ja sowieso nur in die Prüfung gewählt, weil sie Mutter ist. „Wenn ich den Satz sage, ist die Show vorbei“, wimmert Danni. „Ne, das Format geht auch ohne dich weiter!, knüppelt Sonja sie verbal nieder. Herrlich. Aber, liebe Zuschauer, das wars auch schon mit Krisen-Camp. Es tut mir leid.

 

Elena macht Krise. Danni tröstet sie. Foto: TVNOW / Stefan Menne

Ok, nicht ganz. Elena macht auf dem Weg zur Prüfung noch ein bisschen Krise mit den Kameramännern, weil die sie – oh Schreck – filmen. Dabei hat sie doch Schwindel, schluchzt sie. Ganz mütterlich kümmert sich Danni um sie. Geschätzte viereinhalb Sekunden lang, dann kehrt sie zu ihrem eigenen Elend zurück, das natürlich viiiiiel größer ist (und größer als alles Elend, was noch kommen wird – Danke an Sarah Dingens für diese Inspiration). „Meine Züche ist durch“, bescheinigt jedenfalls Danni nach absolvierter Prüfung, in der sie ungefähr so hilfreich war, wie ein Faultier als Personal Trainer. Elena hingegen hat sich tapfer geschlagen, kurzerhand den vorhandenen Tierchen ihre Liebe gestanden („Eigentlich liebe ich euch nicht, aber heute liebe ich euch“) und immerhin zwei Sterne ergattert. Besonderes Schmankerl in der Prüfung: Als die beiden nach ihrer Taktik gefragt werden, setzt Elena an: „Unsere Taktik ist...“ und dann kreischen beide los. Damit wäre alles gesagt.

 

Angst vor Ausscheidungen: Da könnte ja Kot sein. Foto: TVNOW

Übrigens scheint Danni eine ausgewachsene Phobie vor Ausscheidungen jeglicher Art zu haben. So ist sie während der Prüfung praktisch die ganze Zeit der Überzeugung, irgendwer oder irgendwas könnte sie angepinkelt oder Kot hinterlassen haben. Im breit gefächerten Phobie-Portfolio der vorangegangenen Dschungel-Stars könnte das was ganz Neues sein. Danke dafür.

Bei Marco herrscht für kurze Zeit „Freude, Freude, Eierkuchen“, wie es Elena ausdrücken würde. Er hat nämlich durch den Kontakt mit einer Spinne entdeckt, dass er Energiestöße verteilen kann. Und das macht er dann auch im Dschungeltelefon und im Camp, fröhlich wie ein junger Hund. Es ist das Sinnbild für den Zustand des Zuschauers. Die ersten Tage lethargisch ob der mangelnden Unterhaltung, vor sich hin siechend und in Erinnerungen schwelgend. Dann der Schimmer eines Erwachens – steckt da vielleicht doch Potenzial im Camp? Wir sitzen gebannt vor dem Fernseher, unsere Entertainment-Energie ist zurück. Dann aber sitzt Marco plötzlich wieder mit dackelhaft-depressivem Blick im Dschungeltelefon. Wir sagen, Adieu Unterhaltung. War früher nicht alles besser?

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