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Camp-Kolumne "Ich bin ein Star - holt mich hier raus": D-Promi-Party startet Down Under

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Diese zwölf Kandidaten ziehen ins Camp ein: (hinten von links): Markus Reinecke, Elena Miras, Toni Trips, Daniela Büchner, Marco Cerullo. (Vorne von links): Günther Krause, Sonja Kirchberger, Prince Damien, Raúl Richter, Anastasiya Avilova und Sven Ottke. Foto: TVNOW / Arya Shirazi

Für Freunde trashiger TV-Formate läuft diese Woche schon ideal: Nachdem am Mittwoch der "Bachelor" Sebastian Preuss in Mexiko mit seiner groß angelegten Rosenverteilungsaktion begonnen hat, geht das Vergnügen ab Freitag im australischen Dschungel weiter.

Die D-Promi-Party Down Under hat diesmal allerdings einen fahlen Beigeschmack: Kann man wirklich guten Gewissens über das Verhalten von zwölf größtenteils unbekannten Deutschland-Exporten lästern, während hunderte Kilometer entfernt die Flammen wüten?

RTL und die Kandidaten versuchen natürlich, das Ganze ins Positive zu ziehen. "Egal ob Dschungelcamp oder nicht - es löscht die Brände nicht", erklärt Raul Richter pragmatisch. Das Camp können sogar Gutes bewirken und Aufmerksamkeit auf die Katastrophe vor Ort lenken, meint er.

Doch apropos Kandidaten: Wer sind sie überhaupt? Hier stellen wir sie kurz vor. Und Überraschung - aber kein Spoiler: Es ist keine Jenny dabei. (Jede Wette, dass es 2021 anders sein wird!

Elena Miras: Die Schweizerin ist 27 Jahre alt, Mutter einer Tochter und bekannt aus diversen Reality-TV-Formaten. Sie rechnet schon jetzt damit, Dschungelprüfungs-Kandidatin Nummer eins zu werden. Das spricht immerhin für eine gute Selbsteinschätzung.

Mit ihrem Aggressionspotenzial und ihrer Ausdrucksweise, die selbst den ehemaligen Dschungel-Kandidaten Domenico de Cicco beinahe eloquent erscheinen lässt, dürfte sie die Zuschauer reizen. Entsprechend weit wird sie voraussichtlich kommen - denn wer will schon den Streithahn par excellence frühzeitig aus dem Camp schmeißen?

Anastasiya Avilova: ...ist bekannt aus ... Moment. Eigentlich ist sie nicht bekannt, das muss an dieser Stelle ehrlich gesagt sein. Über ihre Daseinsberechtigung im australischen Dschungel gibt es verschiedene Theorien:

1. Sie tendiert dazu, sich überdurchschnittlich häufig mit unterdurchschnittlich wenig Bekleidung zu zeigen - was sie in mehreren Reality-TV-Formaten schon bewiesen hat.

2. Aufgrund ihrer Vorgeschichte im "Sommerhaus der Stars" könnte es Knatsch mit Daniela Büchner geben.

3. Sie ist kein Natur-Mensch und hat laut eigener Aussage Angst vor Fischen, Insekten, Dunkelheit und Pflanzen. Da macht eine Teilnahme am Dschungelcamp natürlich Sinn. Zumindest für den Zuschauer könnte es amüsant werden.

Claudia Norberg: ... ist die Ex vom Wendler. Mehr muss man dazu ja eigentlich nicht sagen. Nur so viel: Sie hat bereits angekündigt, über ihren ehemaligen Ehemann auszupacken.

Um in dem ganzen Medienspektakel um die Ex nicht unterzugehen, packt auch die aktuelle Flamme vom Wendler aus. Allerdings nur sich selbst im Playboy.

Prognose? Claudia Norberg fliegt raus, sobald alles „"Pikante“ über den Schlagersänger ihre Lippen verlassen hat.

Danni Büchner: Die 41-Jährige war mit Jens Büchner verheiratet, der im vergangenen Jahr überraschend starb. 2017 hatte er selbst am Dschungelcamp teilgenommen. Auch ein Grund, warum sie laut eigener Aussage ins Camp zieht - um ihm nahe zu sein.

Danni hat gute Karten, die Camp-Mutti zu werden. Zudem wird sie für den ein oder anderen emotionalen Moment sorgen. Und für ein bisschen Knatsch.

Günther Krause: Ein Politiker im Dschungelcamp. Das hat es so noch nie gegeben. Vielleicht hat das ja Zukunft? Man stelle sich nur vor, wie Merkel & Co. einträchtig ums (dieses Jahr aufgrund der Brandgefahr gasbetriebene) Lagerfeuer sitzen und während der Nachtwache im Flüsterton die nächste Koalition planen. Die Zuschauer wären live dabei! Mehr Transparenz geht nicht.

Aber nun zurück zu Krause: Er war von 1991 bis 1993 Bundesminister für Verkehr, gestaltete als Verhandlungsführer der DDR den Einheitsvertrag mit und wurde zweimal wegen Insolvenzverschleppung und Betrugs verurteilt, ist auf der Homepage von RTL zu lesen.

Vermutlich wird er im Camp viel liegen und aus der Waagerechten heraus das Geschehen kommentieren. Mutmaßlich ist er das Super-Brain der Staffel. Ein fragwürdiger Titel.

Marco Cerullo: Der 31-Jährige war jüngst bei "Bachelor in Paradise" zu sehen, wo er seine jetzige Freundin Christina Grass kennelernte.

Auch wenn er auf den ersten Blick "dümmlich" wirkt (übrigens ein Originalzitat jener Christina), stecke viel mehr in ihm. Zugegeben: Niedlich ist er schon. Vor allem wenn er tränenüberströmt behauptet, seit Jahren nicht geweint zu haben. Nur eben bei der ersten Abfuhr von Christina, beim Auszug eines Mitstreiters, beim Auszug eines zweiten Mitstreiters, beim Auszug einer Mitstreiterin, beim darauffolgenden Streit …

Markus Reinecke: Er geht mit einer Menge Selbstbewusstsein in den Dschungel. Der RTL-"Superhändler" wird der Camp-Hippie. Lange Haare und nach eigener Ankündigung viel nackte Haut.

Ganz entgegen des "Piece & Love"-Mottos wird er aber bei Hunger übellaunig, wie er erzählt.

Prince Damien: Der 29-Jährige hat 2016 "DSDS" gewonnen und ist seither in der Versenkung verschwunden. Ist er im Dschungel nur halb so flippig wie damals auf der Bühne, wird er seinen Mitkandidaten nach maximal einem Tag wahnsinnig auf die Nerven fallen.

Eher wahrscheinlich ist aber, dass von ihm Sätze kommen wie "Mein Lächeln ist nur Fassade", gefolgt von einem geschluchzten "Durch mein extravagantes Styling wollte ich immer verdecken, wer ich wirklich bin." Heul.

Raul Richter: Ein typischer "GZSZ"-Sunnyboy, der schon vor Jahren in einem Interview den Wunsch äußerte, ins Camp ziehen zu wollen.

Möglicherweise sucht er wirklich nur die Herausforderung und nicht nur die Moneten. Eine lange Zeit im Dschungel dürfte ihm das nicht bescheren, denn das ist denkbar langweilig für die Zuschauer.

Sonja Kirchberger: War früher von Berufs wegen viel nackt. Vermutlich ist das heute nicht mehr so.

Dann vielleicht Camp-Mutti? Da muss sie aber erst an Danni Büchner vorbei.

Sven Ottke: Der Sportler geht total entspannt ins Camp. Das ist zwar überaus lobenswert, lässt seine Sieg-Chancen aber auf ein Minimum schrumpfen. Wer will schon entspannte Kandidaten? Bäh. Seine Gage will er spenden. Das dürfte eine Premiere sein.

Toni Trips: Im Gegensatz zu Prince Damien hat es Antonia noch nicht einmal in die Live-Shows von "DSDS" geschafft. Trotzdem ist sie irgendwie bekannt. Vielleicht weil sie im Gesicht tätowiert ist?

Die Tränenflut, die schon beim Anreise-Interview begonnen hat, dürfte bei der aktuellen Dürre Wunder wirken. Prognose: Sie schmeißt nach wenigen Tagen oder wird Königin. Nichts dazwischen.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Um noch mal auf die Brände in Australien zu sprechen zu kommen: Auf strikte Sicherheitsvorkehrungen müssen sich die Kandidaten auf alle Fälle gefasst machen. So dürfen Raucher zum Beispiel nur rund um die Kochstelle zur Zigarette greifen und müssen die Stummel in einer Box entsorgen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Show wird auf einem Campingkocher gebrutzelt und nicht über offenem Feuer. Das Lagerfeuer im letzten Lagerfeuer-Format des deutschen Fernsehens ist erloschen, bevor die Show angefangen hat.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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