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Calwer Gewerbepark Lindenrain Großprojekt bisher billiger als geplant

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Eigentlich war schon ein Baustart im vergangenen Jahr geplant. Nun geht es im Lindenrain aber endlich los. Foto: Biermayer

Vor knapp zwei Wochen begannen mit dem Spatenstich durch Oberbürgermeister Florian Kling die Arbeiten im Gewerbepark Lindenrain zwischen Stammheim und Holzbronn. In zwei Jahren sollen sich dort die ersten Unternehmen ansiedeln.

Calw-Stammheim/Holzbronn - Das Vorhaben kostet natürlich auch Geld. Damit beschäftigte sich der Zweckverband in seiner jüngsten Sitzung. Dieser beschloss die Jahresrechnung des vergangenen und den Haushalt des kommenden Jahres. Im Verband haben sich Calw, Gechingen und Bad Teinach-Zavelstein zusammengeschlossen, um das Projekt voranzutreiben.

Calw kommt für 80 Prozent der Kosten auf, die beiden anderen Kommunen für jeweils zehn Prozent. In dem Gremium sitzen neben den Bürgermeistern auch Gemeinderäte der Kommunen. Für die Finanzen ist Bernhard Bührle zuständig.

20 Millionen Euro an Sonderfinanzierung

Dieser präsentierte am Donnerstag also die Zahlen des Jahres 2019. Und die waren erfreulich. Denn man hat weniger Geld benötigt als gedacht, so Bührle. Dies liege zum einen daran, dass man den Haushalt für 2019 sehr kurzfristig nach der Verbandsgründung zum Jahresende 2018 erstellt habe. Zum anderen rühre es daher, dass die meisten Ausgaben über eine Sonderfinanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro gestemmt werden.

Und gut 5,5 Millionen Euro hat man davon 2019 schon ausgegeben. Der Löwenanteil mit knapp fünf Millionen ging logischerweise für den Grundstückserwerb drauf. Die Rodung schlug mit knapp 100 000 Euro zu Buche. Die Planung der Abwasserbeseitigung kostete knapp 220.000 Euro. Der Rest der Ausgaben verteilt sich beispielsweise auf Straßenplanung, Werbung, Vermessungen und Genehmigungen.

Eigentlich, so Bührle, habe man 2019 mit den Bauarbeiten beginnen wollen und deshalb mit knapp 11,7 Millionen Euro an Ausgaben gerechnet. Aber das sei nicht so gekommen. Und da man diese Bauarbeiten dann nicht habe bezahlen müssen, habe man eben viel weniger ausgegeben. Einnahmen habe es natürlich noch keine gegeben, da man ja noch kein Grundstück verkauft habe. Dies sei erst für 2022 geplant.

OB Kling erkundigte sich nach der Gesamtkalkulation. Bührle meinte, dass man bei den Ausschreibungen gerade billiger wegkomme als gedacht. Man würde deshalb mit den 20 Millionen insgesamt zurecht kommen und befinde sich momentan sogar unter dem Budget. Kling erinnerte jedoch noch an die Kosten für den Erdaushub, welche schwer zu kalkulieren seien.

Auch die Kostenentwicklung bis zum November diesen Jahres stellte Bührle kurz vor. Etwa 6,4 Millionen der Sonderfinanzierung seien bis jetzt verbraucht. Die knapp 900.000 Euro mehr im Vergleich zu 2019 kommen hauptsächlich durch Planungskosten zustande, wie den Unterlagen zu entnehmen war.

Knapp 14.000 Euro sind bisher in die Werbung geflossen. Darüber wunderte sich Jürgen Ott (GfC). Man habe bisher doch lediglich ein Schild aufgestellt. "Ist das so teuer?", wollte er wissen. Man habe das Schild gekauft und nicht gemietet, erklärte der Stammheimer Ortsvorsteher Patrick Sekinger. Das habe etwa 9000 Euro gekostet. Den Rest habe man für das Design und die Gestaltung der Homepage ausgegeben.

Knapp vier Millionen Euro wolle man im nächsten Jahr ausgeben, erklärte Bührle den Haushalt für 2021. Etwa eine Millionen davon entfielen auf den Straßenbau. 2,25 Million kostet die Wasser- und Abwasserversorgung. Und mit je 200.000 Euro schlagen die Erdbewegungen und die Breitbandversorgung zu Buche. Alle 2019 veranschlagten, aber nicht verbrauchten Haushaltsmittel, immerhin fast 9,5 Millionen Euro, sollen zudem ins kommende Jahr übertragen werden.

Sowohl die Jahresrechnung aus dem Jahr 2019 als auch der Haushalt für das kommende Jahr wurden vom Zweckverband einstimmig verabschiedet.

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