"Das ist eine sehr verzwickte Lage, an der sich kurzfristig aber nichts ändern lässt", sagt der Calwer Apotheker Thomas Fein zur Medikamentenknappheit, die seit dem Frühjahr anhält. Foto: Thomas Fritsch

Das deutsche Gesundheitssystem gilt weltweit als eines des besten und teuersten. Dennoch gibt es seit Monaten Lieferengpässe bei Medikamenten. Warum die Lage nach wie vor prekär ist und wo die Ursachen liegen, erklärt der Calwer Apotheker Thomas Fein.

Calw - Ob Klopapier oder Sonnenblumenöl – dass bestimmte Artikel knapp werden können, ist man seit Corona, Ukraine-Krieg und Energiekrise gewohnt. Das ist noch gut zu verkraften. Was aber, wenn Medikamente nicht mehr lieferbar sind? In Deutschland ist das seit Monaten bittere Realität und laut einer Online-Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) derzeit bei rund 300 Präparaten der Fall. Gelistet sind unter anderem HIV-Medikamente und Insulin. Äußerst knapp sind aber auch Antibiotika, Asthmasprays, blutsenkende Mittel, Krebstherapiemittel, Antiepileptika sowie selbst Ibuprofen und Paracetamol. Versorgungsengpässe gibt es laut BfArM noch keine.

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