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Calw Zündeln Kinder regelmäßig im "Mini-Wald"?

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Die Feuerwehr musste mit 18 Einsatzkräften zu dem Feuer ausrücken. Foto: Weißenmaier

Calw-Wimberg - Zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit hat es am Donnerstag in dem kleinen Wäldchen am Schießbach auf dem Wimberg gebrannt. Auslöser sind ersten Erkenntnissen zufolge zündelnde Kinder.

In der Neubausiedlung auf dem Wimberg steht zwischen den Häusern ein kleines Waldstück, das die Kinder im Ort "Mini-Wald" nennen. Dort schlängeln sich zahlreiche Trampelpfade durch das Unterholz. Viele Verstecke laden ein zum Spielen, aber offenbar auch zum Zündeln. So hat es am Donnerstag, 9. Juli, bereits zum dritten Mal in dem Wäldchen am Schießbach gebrannt. Die ersten beiden Male konnte noch von den Anwohnern mit Gießkannen gelöscht werden. Dieses Mal reichte das nicht mehr aus.

OB war vor Ort

Die Feuerwehrabteilungen Calw und Altburg mussten mit zwei Löschfahrzeugen und 18 freiwilligen Feuerwehrleuten anrücken. Unter anderem wurde auch ein brennender Baumstupf abgelöscht, um die Glutnester nachhaltig zu beseitigen. So wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht davon aus, dass Zündeleien von Kindern Schuld an der Misere waren.

Bei dem Brand wenige Tage zuvor, am 6. Juli, wurden laut einer Mittelung der Stadtverwaltung neben der Brandstelle wurde ein roter Fahrradhandschuh und eine Schachtel leerer Streichhölzer gefunden.

Bitte um Gespräche mit den eigenen Kindern

Oberbürgermeister Florian Kling, der bei dem jüngsten Löscheinsatz bei der Bezirksbeiratssitzung auf dem Wimberg zugegen war, traf am Ort des Geschehens noch auf die Polizei, die den Schaden aufnahm und nach weiteren Hinweisen suchte. "Glücklicherweise haben wir hier aufmerksame Anwohner, die gerade in der jetzigen trockenen Jahreszeit sofort an Ort und Stelle waren und direkt die Feuerwehr alarmierten", meinte er. Die Stadtverwaltung und der Bezirksbeirat bitte die Anwohner um vermehrte Aufmerksamkeit, sensibilisierende Gespräche mit den eigenen Kindern und die sofortige Alarmierung der Feuerwehr, wenn wieder etwas bemerkt werde.

"Auch sonst lässt der Wimberg dem Baubetriebshof und der Tourismusabteilung keine Ruhe", heißt es in der Mitteilung weiter. Die erst kürzlich aufgestellten Hinweisplakate am Wanderweg wurden allesamt abgerissen und mutwillig zerstört. Sogar ein ganzer Pfosten sei mitsamt Plakat aus dem Boden gerissen und in den Wald geworfen worden. Auch die am Wanderschild angebrachten Flyer-Boxen für Wanderrouten und Tourismusbroschüren würden an derselben Stelle regelmäßig verschmutz, vermüllt oder komplett geleert, echauffiert sich Kling. Der Bürger und Wimberger Anwohner, der sich bisher ehrenamtlich um deren regelmäßige Befüllung kümmerte, hat daher inzwischen aufgegeben. Die Polizei wird den Bereich verstärkt überwachen und zielgerichtete Kontrollen vornehmen.

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