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Calw "Wir leben alle auf demselben Stern"

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Beim Stand des Stammheimer Kirchenchors gab es ein vielfältiges Angebot selbst gefertigter Produkte. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Schon von Weitem waren die festlichen Klänge des Posaunenchors zu hören. Sie luden unter dem Motto "Sternenglanz und Weihnachtsduft" zum traditionellen Stammheimer Weihnachtsmarkt ein.

Calw-Stammheim. Was verschiedene Gruppen der Kirchengemeinde und andere gemeinnützige und ­private Anbieter auf die Beine gestellt hatten, konnte sich wahrlich sehen lassen. ­Besonders als es gegen Abend dunkel wurde, verwandelte sich der festlich beleuchtete Platz bei der ­Martinskirche zu einem romantisch anheimelnden Areal.

Beeindruckend war die ­Eröffnung des Advents­fensters, das unter ­anderem eine große Weltkugel zeigte.  "Wir leben alle auf demselben Stern", hob der evangelische Ortspfarrer Philipp ­Rottach bei dieser Ge­legenheit ganz besonders ­hervor.

Entspannte Stimmung

"Es ist wunderschön hier und alles so stimmungsvoll beleuchtet", freute sich anschließend eine ältere Besucherin mit fröhlichem Gesicht. An den 17 festlich geschmückten Ständen boten die Anbieter nämlich wirklich für jeden ­etwas.

Denn vielfältig waren die mit viel Liebe selbst hergestellten Produkte, die der Kirchenchor, die evangelische Jugend, ein Team der methodistischen Kirche, eine ­Pfadfindergruppe, mehrere Kindergärten, das Kinderhaus und einige private Teilnehmer anboten.Trotz des gelegentlichen Nieselregens ­kamen die Besucher in Scharen. Sie flanierten an den Ständen vorbei, blieben da und dort länger stehen, prüften die Angebote und kauften auch immer wieder.

Die Marktbesucher konnten wählen zwischen Holz- und Bastelarbeiten, Strick- und Nähprodukten, Backwaren, Kaffee und Kuchen, Waffeln, Raclette, deftig Gegrilltem und vielem anderen mehr. Auch Punsch und Glühwein fanden regen Absatz. Bald kam eine angenehm entspannte Stimmung auf. Dazu trugen auch die stimmungs- vollen Darbietungen beim Beiprogramm auf.

Die Holzbronner Liederkranzspatzen, eine Flötengruppe und der Posaunenchor stimmten mit weihnachtlicher Musik auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Wer wollte, konnte bei einer der Kirchturmführungen einmal Stammheim von oben sehen und auch für die Kleinen war bestens gesorgt. Sie konnten Lebkuchen verzieren und diese dann auch mit nach Hause nehmen.

An anderer Stelle konnte bei einem Stamm der Heu-madener Pfadfinder Stockbrot gebacken werden. Eine Autorennbahn aus Holz zog ebenfalls viele Kinder an. Der weihnachtliche Markt entwickelte sich je länger je mehr zu einem Event der ­Begegnungen. Viele Besucher begrüßten Bekannte und ­Freunde und nahmen sich Zeit für Unterhaltungen.

Während die privaten Anbieter zehn Prozent ihrer Einnahmen für einen guten Zweck spendeten, wird der Erlös der kirchlichen Gruppen zu 100 Prozent einem guten Zweck zugeführt. "Das Geld wird an die Katastrophenhilfe der Diakonie gespendet, das Menschen in Syrien und in den Flüchtlingslagern des Nahen Ostens unterstützt", unterstrich Susanne Fischer vom Adventsteam.

Die Spende helfe notleidenden Menschen, die trotz der schwierigen Umstände in ihrer Heimat Syrien geblieben sind. Ein anderer Teil wird Flüchtlingen zugute kommen, die in Nachbarländern ­Syriens in Lagern untergebracht sind.

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