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Calw Was bringt das Jahr 2020 für die Hesse-Stadt?

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Florian Kling ist der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Calw. Foto: Kling

Calw - Oberbürgermeister Florian Kling fürt aus, was 2020 füe die Hesse-Stadt bereithält: Teil zwei von zwei.

2017 und 2018 dürften vielen Calwern als Baustellensommer in Erinnerung bleiben. Nach einem ruhigen Jahr 2019 wird 2020 baustellentechnisch wieder etwas mehr geboten sein. So wird laut Kling im Spätsommer das Auflegen der Eisenbahnbrücke auf die Widerlager bei Heumaden für Verkehrsbehinderungen sorgen. Ab dem Frühling sollen die lange angekündigten Kanalarbeiten im Bereich der Bauknecht-Kreuzung beginnen. Die Arbeiten werden in sieben Bauabschnitte unterteilt, führt Jürgen Greule, Tiefbauamtsleiter, aus. Je nach dem, welcher Abschnitt an der Reihe ist, werden die Beeinträchtigungen für Autofahrer mal größer (halbseitige Sperrung), mal kleiner ausfallen. Für mehrere Tage, das steht laut Greule fest, müssen die Bürger aber mit einer Vollsperrung rechnen. Auch im Frühling geht es mit den Erschließungsarbeiten für das Industriegebiet Lindenrain weiter. Dabei wird es sowohl eine halbseitige Sperrung, als auch zeitweise eine Vollsperrung der Kreisstraße Richtung Holzbronn geben.

Ab März 2020 werden laut OB alle Stützmauern in der Stuttgarter Straße erneuert.

Freizeit

Im Sommer gibt es in Calw wieder ein Stadtfest – von 10. bis 12. Juli. "Vom Brühl über die Nagoldbrücke und das Ledereck, durch die Lederstraße bis auf den Marktplatz präsentieren sich Calwer Vereine mit ihren Angeboten", sagt Kling. Zudem werde es Fahrgeschäfte und ein entsprechendes Rahmenprogramm samt Gastronomieangeboten geben. Auch sonst gibt es in der Hesse-Stadt 2020 einiges zu feiern. So wird der VfL Stammheim 100 Jahre alt und feiert dies mit einem Festwochnende vom 3. bis 5. Juli. Zu Beginn gibt es freitags einen Festakt in der Gemeindehalle Stammheim. Samstags sind Fußballspiele und ein Fleckenturnier geplant sowie abends eine Open-Air-Party. Sonntags wird ein an den Rottannen einen Frühschoppen samit Kinder- und Spielenachmittag geben. Ebenso seinen 100. Geburtstag zelebriert der Sportverein Altburg.

Soziales

"Ab März wird es im Calwer Rathaus eine Demenzberatungsstelle geben", kündigt Kling an – "ein neuartiges Beratungsangebot". Der Verein Demenz mitten im Leben (DemiL) werde dann zwei Mal wöchentlich vor Ort sein – zwei Fachkräfte stünden dann für alle Fragen rund um das Thema Demenz Betroffenen und Angehörigen zur Seite. "Ziel ist es in erster Linie zu informieren und möglichst schnell bezüglich bestehender Leistungen und Angebote zu vermitteln", erklärt der OB. Die Beratungsstelle steht allen Bürgern kostenfrei zur Verfügung.

Sanierung

Heller, sicherer, schöner: Ziele, die im Hinblick auf den ZOB schon länger verfolgt werden. Nun, im Jahr 2020, sollen die Arbeiten am Lichtkonzept und an der Fassade beginnen. "Eine Vergabe hat bisher noch nicht stattgefunden", räumt Kling ein. Für das Gebäude sind jedoch schon eine Million Euro in den Haushalt eingestellt, für die Beleuchtung 250.000 Euro.

Im Hesse-Museum arbeiten die Verantwortlichen weiter an der Herstellung der Barrierefreiheit und der neu konzipierten Ausstellung. Zum einen soll hierbei ein barrierefreier Zugang zum Erdgeschoss eingerichtet werden, zum anderen soll auf der Nordseite des Gebäudes ein Aufzug angebracht werden. Auch innerhalb des Gebäudes sind Umbaumaßnahmen nötig, erläutert der OB. Die Gesamtkosten für das Projekt – inklusive der Ausstellung – betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Nachdem im Sommer 2019 die Generalsanierung des Maria von Linden-Gymnasiums (MvLG) begonnen hat, wird voraussichtlich im Mai oder Juni der erste Bauabschnitt, der Südflügel, abgeschlossen sein, meint Kling. Direkt im Anschluss beginnen die Arbeiten im Ostflügel, die wiederum im Frühjahr 2021 fertig sein sollen. Gleichzeitig werde das Dach des Foyers saniert, erläutert der OB. "Im dritten Bauabschnitt ab Sommer 2021 wird der Westflügel und der Innenbereich des Foyers saniert." Die geplante Fertigstellung ist 2022. Gesamtkosten: rund 16,4 Millionen Euro.

Stadtentwicklung

Das Sanierungsgebiet nördlicher Stadteingang soll 2020 eingeläutet werden. Dabei sollen laut des neuen Oberbürgermeisters Florian Kling in den kommenden Jahren ein attraktiver Stadteingang geschaffen, die "Gemengelage Wohnen und Gewerbe" am Betonwerk beseitigt, ein zentraler Polizeistandort eingerichtet, die innenstadtnahe Entwicklung der Bischofstraße vorangebracht sowie die Aufenthaltsqualität am ZOB verbessert werden. Das Projekt stehe in inhaltlichem Zusammenhang mit der Kernstadtumfahrung, sagt Kling. Zudem soll durch diese Maßnahmen die Nagold auf lange Sicht erlebbar gemacht werden. Das Ganze wird "voraussichtlich 4,3 Millionen Euro kosten, wobei wir etwa 1,3 Millionen Euro an Grundstückserlösen eingeplant haben", führt der OB aus.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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