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Calw Von spitzen und von runden Federn

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Gerhard Stähle aus Jettingen ließ die Züchter aus dem Kreis Calw an seinem Fachwissen teilhaben.Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Unter vorbildlicher Einhaltung der Corona-Hygienevorgaben hatte der Kleintierzüchterverein Z75 Hirsau zur Geflügel-Tierbesprechung eingeladen. 30 Züchter sowie Jugendzüchter aus dem Kreis Calw bekamen dabei wertvolle Tipps von einem Experten.

Kreis Calw/Calw-Hirsau Als Referenten hatten die Hirsauer Verantwortlichen den allseits bekannten Landesgeflügelzuchtwart und erfahrenen Geflügelpreisrichter Gerhard Stähle aus Jettingen gewinnen können.

Gerhard Stähle zeigte sich sichtlich erfreut über die rege Teilnahme an der Tierbesprechung. Einige der anwesenden Züchter hatten ihre eigenen Jungtiere aus dem aktuellen Zuchtjahr 2020 zur Begutachtung mitgebracht und in die bereitgestellten Ausstellungskäfige eingesetzt. Vertreten waren Wassergeflügel, Hühner, Zwerghühner, Zwergenten und Tauben.

Teilweise waren die Tiere noch im Küken-Gefieder, so dass schön zu erklären war, wie eine Kükenfeder aussieht und im Vergleich dazu eine fertige Geflügelfeder. In den Arm- und Handschwingen kann man an der Rundung am Ende der Feder die fertige Feder von der Kükenfeder unterscheiden.

Die Kükenfeder ist noch spitz am Ende. Die Kükenfedern verliert das Huhn mit der Zeit. Erst nach dem dritten Wechsel der Federn kommt das Endgefieder zum Vorschein.

Vom erfahrenen Preisrichter begutachtet

Teilweise waren Hühner, bei denen erst recht spät das Geschlecht zu erkennen ist, mit zwei Bundesringen beringt. Dies nahm Gerhard Stähle zum Anlass, den Züchtern einen wichtigen Tipp mit auf den Weg zu geben. Ob es ein Hahn oder eine Henne wird, kann man an der Form der Feder im Sattelgefieder erkennen. Zeigt sich die Feder spitz, dann gibt es einen Hahn, ist die Feder am Ende rund, gibt es eine Henne. Gerade für die jüngeren Züchter war dies eine lehrreiche Erkenntnis.

Jedes einzelne Tier begutachtete der erfahrene Geflügelpreisrichter. Vorzüge und Wünsche in den einzelnen Rassemerkmalen erläuterte Stähle genau, so dass die Besitzer der Tiere genau über die Mängel und Vorzüge ihrer Tiere unterrichtet wurden.

Gut war hierbei für die Züchter, dass auch Tiere dabei waren, die Gerhard Stähle als nicht geeignet für eine Weiterzucht deklarierte, unter anderem Mischlinge, welche eine falsche, nicht zugelassene Farbe zeigen, ebenfalls ein klassischer "Doppelzacken" in der Kammfahne. Und es war auch ein Tier mit einer krummen Zehe vorhanden, welche mit der Wertnote "U" – gleichbedeutend mit "Ungenügend" – bei einer Ausstellung bewertet werden würde.

Zum Schluss der Tierbesprechung erläuterte Gerhard Stähle noch einiges über Stallhygiene und gab den Züchtern wichtige Informationen zur Bekämpfung der roten Vogelmilben in den Hühner- Stallungen, mit denen jeder Geflügelzüchter zu kämpfen hat.

Weiter erzählte Gerhard Stähle über das Zuchtbuch im Landesverband der Rassegeflügelzüchter. Dort wird die Legeleistung anhand von Legelisten der einzelnen Geflügelrassen besprochen. Zum Zuchtbuch gehören auch das Führen von Befruchtungslisten sowie das Dokumentieren der Kükenaufzucht.

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