Niklas Hohmann sowie Jörg Wurster zeigen Bilder aus Bolivien
Calw (maz). Von ihren Abenteuern beim Bergsteigen in den Anden erzählen Niklas Hohmann und Jörg Wurster am Freitag, 28. Januar, ab 19.30 Uhr in Toms Bergsportladen in den Kimmichwiesen in Calw.
Für viele ist es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten, denn der 21-jährige Niklas Hohmann war lange Jahre in der Bezirksgruppe Calw des Deutschen Alpenvereins aktiv. Inzwischen studiert er Mathematik in Erlangen. Zusammen mit dem 24-jährigen Medizinstudenten aus Tübingen, mit dem er bereits seit rund sechs Jahren als Seilschaft beim Klettern in Eis und Fels wie beim Bergsteigen unterwegs ist, hat er sich einen Traum erfüllt: eine Reise nach Südamerika.
Schon länger heckten die beiden die Idee aus, für längere Zeit zum Höhenbergsteigen auf einen anderen Kontinenten zu gehen. Nach mehreren Vorbereitungstouren setzten sie im September 2009 ihre Pläne in die Tat um und flogen für sechs Wochen nach Bolivien, zumal das Land auch zum Reisen schön ist.
Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, mehrere Gipfel jenseits der 6000er-Grenze zu erklimmen. "Was das Bergsteigen so viel spannender macht, ist einerseits die enorme Höhe, andererseits auch die Tatsache, dass so etwas wie Bergrettung oder Hubschrauber nicht existieren", schildert der 21-Jährige die besonderen Herausforderungen ihrer Touren. Schließlich standen sie auf dem Huayna Potosi, dem Illimani, dem Ancohuma und dem Illampu. Aber es blieb auch Zeit, Land und Leute zu erkunden. So waren die beiden Freunde in den Pampas in den Salt Flats unterwegs.
Mitgebracht haben sie zahlreiche Bilder, die einen Eindruck von ihren Unternehmungen geben. Unter dem Motto "Bolivien – Berg, Menschen, Abenteuer" nehmen sie die Zuschauer am Freitag mit auf die Reise. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.