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Calw Volksbank startet Telefon-Filiale

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Die Vereinigte Volksbank eG hat eine Telefon-Filiale eingerichtet. Foto: Rousek

Calw/Sindelfingen-Darmsheim - Ab 3. Juni schlägt die Vereinigte Volksbank ein "neues Kapitel" auf, wie Oswald Fiorini, Vorstandsmitglied bei der Vereinigten Volksbank eG, ankündigt. Dann nämlich geht das neue Smart Banking Center offiziell an den Start.

Das soll, vor allem in Hinblick auf zahlreiche Filialschließungen in den vergangenen Monaten, unter anderem in Ostelsheim, Simmozheim, Gechingen und Möttlingen, weiterhin den vollen Service für die Kunden gewährleisten. Trotz der Schließungen, erklärt Fiorini, sei der Kontakt zu den Kunden weiterhin wichtig. Vor allem, weil nicht alle sich nur mit Online-Banking begnügen wollen – oder es bei manchen Vorgängen auch schlicht nicht möglich ist.

Ausnahme Bargeldverkehr

Das Smart Banking Center (SBC) ist eine Art Filiale am Telefon, sagt Michael Rapp, der zuständige Ressortleiter. "Es können dort sämtliche Leistungen geboten werden, die eine normale Filiale auch bietet", betont er. Einzige Ausnahme: Bargeldverkehr.

Zum Großteil wurde das SBC, das sein Büro in Sindelfingen-Darmsheim hat, mit eigenem Personal besetzt. Außerhalb der normalen Geschäftszeiten montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr übernehme ein Partnerunternehmen den Dienst, sodass die Telefon-Filiale sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag besetzt sein werde, erklärt Rapp. So können Kunden bei Bedarf auch nachts anrufen, um Fragen zu klären oder Transaktionen in Auftrag zu geben.

Die Mitarbeiter – 14 Leute in Darmsheim – haben eine extra Schulung hinter sich, meint Rapp. In der Pilotphase, die seit 24. April läuft, konnten sie sich nun schon in ihre neue Tätigkeit einarbeiten. Die Rückmeldungen von Kunden seien bislang durchweg positiv, freut er sich. Vor allem seien einige erleichtert, dass sie vieles nun am Telefon erledigen können, anstatt in eine Filiale fahren zu müssen. "Denn das SBC geht weit über ein normales Kunden Service Center hinaus."

In Zukunft soll das Angebot sogar noch weiter ausgebaut werden. So sei zum Beispiel die Einführung eines Chats sowie eines Video-Chats geplant. Ziel sei zudem, 80 Prozent der Anrufe innerhalb von 20 Sekunden anzunehmen. Man rechne mit einer Zahl an Anrufen von 150.000 bis 200.000 pro Jahr.

"Das Telefon ist künftig die Visitenkarte unserer Hauses", betont Fiorini. In den Filialen werde künftig der Fokus auf der Beratung anstatt auf den kleineren Dienstleistungen, wie beispielsweise Überweisungen, liegen. "Nichts ist so wichtig, wie der Service am Kunden", halten die Beteiligten fest.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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