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Calw Verlegung noch nicht in Sicht

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Der Recyclinghof "Zettelberg" soll verlegt werden.Foto: Buck Foto: Schwarzwälder Bote

Calw. Der Recyclinghof "Zettelberg" zwischen dem Interkommunalen Gewerbegebiet (IKG) Würzbacher Kreuz und Bad Teinach-Zavelsteins Stadtteil Rötenbach soll verlegt werden. Und im Gremium der Bäderstadt klang es kürzlich so, als würde das innerhalb weniger Monate geschehen – dort war der Müllabladepunkt nämlich wegen eines neuen Radweges, der von Rötenbach ans Würzbacher Kreuz führen soll, thematisiert worden. Die Ausfahrt dort sei zu gefährlich in Verbindung mit einem kreuzenden Radweg. Das Problem sei ohnehin bald erledigt, erklärte daraufhin Bad Teinachs Bürgermeister Markus Wendel, der Recyclinghof werde zum IKG verlegt. Ganz so schnell geht es aber auch nicht.

Das teilt jedenfalls Helge Jesse, Presse-Mann bei der Abfallwirtschaft Kreis Calw (AWG), auf Anfrage mit: "Wir reden da schon eher über diverse Jahre." Noch unter Ex-Oberbürgermeister Ralf Eggert sei die Idee gereift, den Recyclinghof "Zettelberg" ans IKG zur dort bestehenden Erddeponie "Allmend" umzusiedeln. Allerdings erst dann, so Jesse, wenn die Deponie erweitert wird. Das wiederum steht laut Calws OB Florian Kling nicht unmittelbar bevor, im Gegenteil. "Der nächste Bauabschnitt würde noch drei bis vier Jahre dauern, eventuell ist aber auch die Einrichtung einer Deponie zeitlich davon unabhängig früher möglich." Darüber hinaus wisse man auch nicht viel mehr, so das Stadtoberhaupt. Vage Pläne seitens der AWG seien bekannt, den Recyclinghof im Rahmen des nächsten IKG- Bauabschnittes umzusetzen. "Das hängt allerdings von den Genehmigungen ab, und das ist alles noch nicht spruchreif", verdeutlicht Kling, dass nicht in den nächsten Wochen die Bagger anrollen werden.

Zu alt und zu eng

Doch wieso liebäugelt die AWG überhaupt mit einer Umsiedlung des "Zettelberg"? Die simple Antwort: zu klein, zu alt, zu sehr im bewaldeten Nichts. Jesse führt das freilich genauer aus: "Die Infrastruktur ist dort nicht mehr zeitgemäß. Da gibt es keine richtige EDV-Einrichtung, keinen Stromanschluss und überhaupt ist alles sehr beengt." Doch weitergehende Gespräche rund um den Umzug seien noch nicht geführt worden, so Jesse: "Da gibt es noch nix mit Brief und Siegel."

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