Energie: In 32 Straßenzügen wird auf LED umgestellt

Calw. Die Straßenbeleuchtung im Calwer Stadtgebiet wird nach und nach auf LED umgestellt (wir berichteten). In rund einem Viertel der Straßenzüge ist das bereits geschehen, weitere 32 Straßenzüge sollen in der ersten Jahreshälfte 2020 folgen. Das beschloss der Bau- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Die Arbeiten mit Kosten von rund 146 000 Euro werden an die Energie Calw GmbH (ENCW) vergeben.

Gesamtkonzept erwünscht

Udo Raisch (CDU) befürworte die Umstellung auf LED zwar grundsätzlich, plädierte aber für die Aufstellung eines Gesamtkonzept, anstatt es "tröpfleweise" anzugehen. Neu-OB Florian Kling erklärte, dass es durchaus schon mal die Überlegung gegeben hatte, alles auf einmal zu erledigen, man sich dann aber für eine schrittweise Umsetzung entschieden habe. So fehle aber der Überblick, monierte Hans Necker (Neue Liste Calw). "Gibt es ein Monitoring?", fragte er. Auch Jürgen Ott (Gemeinsam für Calw) wolle gerne Berechnungen sehen, ab wann sich eine Umstellung amortisiert habe. Kling erklärte, dass es ein Monitoring seitens der Verwaltung gebe. Was die Finanzierung angeht, könne man auf einen 20-Prozent-Zuschuss aus Bundesmitteln in Höhe von 30 000 Euro zurückgreifen. Auf Anregungen von Raisch und Neckar sagte Kling zu, eine Prüfung bezüglich eines langfristigen Konzepts mit Schwerpunkt auf den Klimaschutz in Auftrag zu geben.

Das Gremium beschloss daraufhin einstimmig, die Elektroinstallation für die Straßenbeleuchtung an die ENCW zu vergeben.