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Calw Udo Lindenberg singt vor 1950 Zuschauern

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Udo Lindenberg wird mit einem exklusiven Programm in Hirsau auftreten. Foto: Fritsch

Calw-Hirsau/Pforzheim - "Das wird ein richtig schöner Abend für die Region", sagt Arno Köster, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Udo Lindenberg Stiftung. Das dürfte leicht untertrieben sein. Denn anlässlich der Verleihung des Panikpreises im Rahmen des Hermann-Hesse-Festivals am Samstag, 27. Juli, tritt Udo mit einem exklusiven Programm auf.

In einer solch intimen Atmosphäre dürfte die Nachtigall nicht mehr oft zu erleben sein. Denn die Zuschauerzahlen von Udo-Lindenberg-Auftritten gehen mittlerweile in die Zehntausende. In Calw wird der Panikrocker vor 1950 Zuschauern singen.

Aus Sicherheitsgründen weniger Plätze

Vor gut zwei Jahren im Sommer 2016 waren es noch 200 Plätze mehr. Nicht gerade zur Freude von Mitveranstalter Jürgen Ott von der Agentur concetera wurde die Zahl der Karten aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. So dürfte das Festival, das wegen einer Umstrukturierung ein Jahr pausierte, ganz schnell ausverkauft sein.

Das 2016 erstmals umgesetzte Konzept hat sich laut Köster bewährt: Die drei Siegerbands werden schon zuvor an der Popakademie Mannheim ermittelt. Für dieses Wochenende Anfang Juli werden aus den Bewerbern sechs Bands ermittelt, drei davon dürfen in Calw auftreten. Diese erhalten jeweils 5000 Euro, 2000 Euro mehr als 2016. Der Hauptgewinner bekommt von Udo ein exklusives Coaching. Zur Jury zählen neben Lindenberg und Köster unter anderen der Calwer Hesse-Experte Herbert-Schnierle Lutz, der Leiter des SWR-Studios Tübingen Andreas Narr, SWR3-Moderator Ben Streubel sowie der Leiter der Mannheimer Popakademie Udo Dahmen. Der Abend im Hirsauer Kloster wird wie schon 2016 mit den drei Siegerbands beginnen. Dann folgt ein Auftritt des Sonderpreisgewinners. Den vergibt die Sparkasse Pforzheim Calw für die beste Vertonung eines Hermann-Hesse-Textes. Wie Vorstandsmitglied Hans Neuweiler sagte, wurde auch hier die Dotierung von 750 auf 1000 Euro erhöht. Hinzu kommen Rezitationen aus Hesse-Werken durch einen bekannten Schauspieler, dessen Name noch nicht feststeht. Vor zwei Jahren hatte diesen Part Joachim Król übernommen.

Letzter Auftritt nach der Stadiontour

Und dann folgt Udo pur. Die Nachtigall wird laut Köster eigens für diesen Abend ein exklusives Programm präsentieren, das nicht mit den Auftritten der Stadtiontour identisch sein wird, deren Abschluss das Konzert in Hirsau markiert.

Neuweiler und Köster sind froh, dass das Festival wieder in dem unvergleichlichen Ambiente des mittelalterlichen Klostergeländes stattfinden kann. Der Wechsel vom Calwer Marktplatz nach Hirsau habe sich als richtig erwiesen. Der Rahmen sei intimer, die Besucher näher an den Künstlern, was dem Anlass angemessen erscheint.

Köster zog bei einem Pressegespräch gestern bei der Sparkasse in Pforzheim ganz klar die Grenze zu anderen Casting-Wettbewerben im Fernsehen. "Wir suchen keinen Superstar", gefördert werden junge Künstler, die noch eine Botschaft zu vermitteln wissen und "die noch was zwischen den Ohren haben".

Sarah Lesch aus Leipzig, Sonderpreisträgerin 2016, hat sich in der Songwriter-Szene inzwischen einen festen Platz erarbeitet. Ina Bredehorn, Zweitplatzierte 2014, tritt als "Deine Cousine" inzwischen mit Udo und den Toten Hosen auf. Dies zeige, so Köster, dass sich der Panikpreis zu einem renommierten Musikpreis für Nachwuchskünstler in Deutschland entwickelt hat.

Neben der Förderung von Nachwuchsmusikern nimmt sich die Udo Lindenberg Stiftung Projekten in Afrika an. Vom Ticketverkauf gehen jeweils fünf Euro an eine Ausbildungswerkstatt für Kfz-Mechatroniker in Kenia. Kultur

Weitere Informationen: Karten gibt es ab sofort für 55 (Stehplätze) und 75 Euro (Sitzplätze) bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.reservix.de und www.ticket-pf.de

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