TSV-Turner Florian Finkbeiner zeigte am Pauschenpferd mit 12,40 Punkten eine starke Leistung. Foto: Peiker Foto: Schwarzwälder-Bote

Kunstturnen: Dunningen gewinnt Krimi

(mp). Einen sehr spannenden Wettkampf lieferte sich in der Bezirksliga der TSV Dunningen I und der Gast der TG Biberach I. Am Ende hatten die Eschachtal-Turner beim 280,15: 279,05-Erfolg (6:6 Gerätepunkte) mit rund einem Punkt Vorsprung knapp die Nase vorne und haben jetzt in Sachen zweiter Tabellenplatz, der zur Relegation in die Landesliga berechtigen würde, die besseren Karten.

Am Boden hatten die Gäste leichte Vorteile. Die beste Wertung des TSV von Marius Mink (12,80 Punkte) konterte Daniel Ostertag von den Gästen mit 13,25 Punkten. Am Pauschenpferd schlugen die Gastgeber dann zurück. Marius Mink und Florian Finkbeiner turnten jeweils starke 12,40 Punkte und so ging das zweite Einzelgerät an die Gastgeber. An den Ringen überzeugte Andreas Zimmer auf Seiten des TSV zwar mit 13,00 Punkten, wurde aber von einer überragenden Übung von Biberachs Ingo Rösler (15,20 Punkte) überboten.

Beim Sprung zeigte Marco Bauer mit 11,55 Punkten die beste Übung der Dunninger, aber die Gerätewertung ging knapp an die Gäste. Auch am Barren hatten die Biberacher das bessere Ende für sich, obwohl Marius Mink für Dunningen starke 12,60 Punkte turnte. So musste das Reck den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben. Hier zeigten dann die Biberacher Routiniers Nerven und leisteten sich einige Aussetzer, während die Dunninger, allen voran Simon Mauch mit 10,65 Punkten solide durchturnten und die 2,05 Punkte Vorsprung den Ausschlag für den Gesamtsieger der Dunninger-Riege gab.

"Das war ein unheimlich spannender Wettkampf. Wir sind natürlich froh, dass wir gewonnen haben und es jetzt in eigener Hand haben, am Ende Platz zwei zu erreichen", zeigte TSV-Trainer Markus Holl erleichtert auf.