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Calw Traumfinale und Mega-Party beim TSV Hirsau

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Foto: Kunert

Calw-Hirsau - Spannende sportliche Wettbewerbe – und abends Party bis zum Abwinken. Das ist die Mischung, die auch in der 52. Auflage das Pfingstturnier der Handball-Abteilung des TSV Hirsau zum absoluten Erfolg machte. Auch wenn's bei der Zahl der Mannschaften einen Negativ-Rekord gab.

Nur 29 gemeldete Teams - Esther Mienhardt, seit Jahrzehnten im Organisations-Team des Pfingstturniers, macht keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung. „In Spitzenzeiten kamen bis zu 135 Mannschaften“, erzählt sie. Vielleicht sind es die Pfingstferien, vielleicht die immer längeren Runden-Spiele, vielleicht das mutmaßliche Verletzungsrisiko bei einem Rasen-Handballturnier wie hier in Hirsau – denn: „Demnächst beginnen die Qualifizierungsrunden – da wollen viele nichts riskieren.“

Wie auch immer – wenn es in den kommenden Jahren noch weniger Meldungen gebe, werde man sich sicher nach einem neuen Termin für das Turnier umsehen müssen. Weil – beliebt und ein Highlight im bundesdeutschen Handball-Sport ist das Hirsauer lange Turnier-Wochenende seit Jahrzehnten. Aus der ganzen Republik reisen die Teams an, die diesjährigen Titelverteidiger bei den Herren aus Westerrönfeld (bei Rendsburg / Schleswig-Holstein) hatten dabei sicher den weitesten Anfahrtsweg. Und – am Turnier-Samstag – kam es bei knalligen Sonnenschein zum „Traumfinale“ der „Wikinger“ aus dem hohen Norden gegen die gastgebende Mannschaft des TSV Hirsau, die SG-HCL (Spielgemeinschaft Hirsau-Calw-Bad Liebenzell), das diesmal nach einem 2:0 Rückstand die Hirsauer dann doch noch mit sehr klaren 13:4 für sich entscheiden konnten.

Bei den Damen einen Tag später, am Pfingstsonntag, nicht minder spannende Wettbewerbe. Sportliches Highlight hier: das Aufeinandertreffen der ersten und zweiten Mannschaft der gastgebenden SG-HCL im Halbfinale – spannender ging's nimmer, zumal die Jugendmannschaft (SG-HCL 2) der puren Kraft der ersten Mannschaft vor allem Technik und Cleverness entgegensetzen konnte. Und so schließlich mit 8:7 denkbar knapp ins Finale einziehen konnte. Hier aber traf ausgerechnet die Gastgeber gegen die Damen aus Hofen (Aalen) das Verletzungspech: eine Kreisspielerin musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz getragen werden. Ab da war bei der SG-HCL 2 „die Luft raus“, das Match ging damit klar mit 16:7 an die Hofenerinnen verloren.

Aber das – die hochklassigen sportlichen Wettbewerbe – nur die eine Seite des Pfingstturniers. Die andere: jede Menge Spaß, etwa schon zum Auftakt am Freitagabend beim Sieben-Meter-Turnier. Oder bei den Auftritten der „Handball-Zwerge“, der Minis des TSV Hirsau: mit riesem Eifer und bereits sichtbaren Talent ging der jüngste Handball-Nachwuchs zu Werke. Gab's im Gefecht ein Foul, wurde mit verschärften Durchkitzeln statt Strafminuten geahndet. Und – im Handball geht es hart zu: Wenn's „Aua“ zu arg war, durften die „Profis“ hier auf den Arm der Schiedsrichterinnen – zum Trösten.

Der Trost für alle nicht siegreichen „großen“ Mannschaften: die ultimativen Partys am Abend im Mega-Festzelt des TSV Hirsau. Die „Bad-Taste-Party“ am Samstag zum Beispiel. Aber der gesellschaftliche Höhepunkt überhaupt in Hirsau – nicht nur an diesem Wochenende: der „Dirndlrock- und Partywahnsinn“ mit der Band „Albkracher“ am Pfingstsonntag. Krachlederhosen und Dirndls satt – eine Augenweide nach der anderen. Mit Oktoberfest-Stimmung mitten im Hoch-Frühjahr vom Feinsten – mit allem, was dazu gehört: der Mass Bier „nach Nordschwarzwälder-Art“ - also eben richtiges Bier. Und von der ersten Sekunde weg die Party-Wütigen tanzend auf Bänken und Tischen – bis diese das ein ums andere mal gar „brachen“ unter der Wucht der komplett entfesselten Festlaune. Fazit für Spiel- und Turnier-Leiter Thorsten Kleinertz: „Alles super gelaufen“ - jeden Abend das Festzelt ordentlich besucht, am Sonntag gar „bis zum Anschlag“. Keine größeren Ausfälle, keine „besonderen Vorkommnisse“. Nur der Kreuzbandriss - „das war nicht so schön“.

Seinen Abschluss fand das Turnier-Wochenende dann am Pfingstmontag noch mit dem Hobby-Turnier.

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