Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Calw THW hat mehr Einsätze

Von

Calw - Elbhochwasser, zentrale Einheitsfeier in Stuttgart, Verkehrskontrollen und Großübungen – der Ortsverband Calw des Technischen Hilfswerks (THW) blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Nicht nur die Zahl der Einsätze hat im Vergleich zu 2012 stark zugenommen, sondern auch deren Intensität. Diese Bilanz zog Ortsbeauftragter Oskar Schehrer bei der Weihnachtsfeier. So dauerte der Einsatz eines Trupps im Kampf gegen das Elbhochwasser in Magdeburg eine ganze Woche – Vor- und Nachbereitung nicht eingerechnet. Bei der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Stuttgart waren es vier Tage, an denen die Helfer für die nächtliche Beleuchtung der "Blaulichtmeile" sorgten.

Die Fähigkeiten der Fachgruppe Beleuchtung waren auch bei mehreren Verkehrskontrollen der Polizei gefragt – zuletzt in Böblingen. Mit drei Fahrzeugen nahmen die Calwer außerdem an der großen Katastrophenschutzübung "Subvento" im Bahntunnel von Vaihingen/Enz teil.

Parallel zu den Einsätzen und wöchentlichen Dienstabenden durchliefen im Ortsverband wieder mehrere neue Helfer die Grundausbildung. Und weil Technik nicht nur Männersache ist, war in diesem Jahr sogar eine Frau dabei. Noch sei sie die einzige, wie Marc Stahl, der stellvertretende Ortsbeauftragte, berichtete. In der Jugendgruppe seien Mädchen jedoch längst keine Ausnahme mehr. Die Jugendorganisation des THW freut sich bereits auf das kommende Jahr. Dann steht das große Bundesjugendlager an.

Für mehr Frauen im Katastrophenschutz warb der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der Gast des Abends war. Der Bundestagsabgeordnete war selbst zwölf Jahre lang Helfer beim damals noch in Wildberg stationierten Ortsverband. Fuchtel sprach sich zudem dafür aus, verstärkt bei Migranten für ehrenamtliches Engagement zu werben. Angesichts der Tatsache, dass inzwischen jedes dritte Kind in einer Familie mit Migrationshintergrund aufwachse, führe daran kein Weg vorbei.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.