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Calw Stück geht viel zu schnell zu Ende

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Die Hauptdarsteller des Singspiels "Sing, Hermann, sing" agierten wie die Profis. Foto: Heitmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marie König

Calw. "Wie kann man nur Hermann heißen?" Der Titelheld des Singspiels "Sing, Hermann, sing", das am Freitag in der Aula uraufgeführt wurde, trug seinen altmodischen Namen mit Fassung. Und die drei Zicken aus seiner neuen Klasse, die ihn mobben wollten, hörten schnell wieder mit ihren blöden Sprüchen auf.

Doch fangen wir von vorn an. Die Aurelius Sängerknaben (Aufbau- und Nachwuchschor) bescherten Publikum und Jury des Lotto-Musiktheaterpreises einen unterhaltsamen Abend. Die Gesamtleitung lag bei An­dreas Kramer, Lea Ammertal führte Regie und hatte den Text geschrieben, Bernhard Kugler komponierte die Musik.

Die Instrumentalbegleitung der Knaben übernahm ein Ensemble aus Schülern der Musikschule. Es war mit Querflöte, Klarinette, Schlagzeug und Kontrabass besetzt. Der Komponist selbst unterstützte die Musiker am Klavier.

Zur Handlung: Hermann (dargestellt von Niklas Schöttmer), zieht mit seiner Mutter nach Calw und ist von der Idee zunächst gar nicht begeistert. Zwar kann er seinen Opa öfters sehen und erfährt schnell, dass er den gleichen Namen wie der Dichterkönig der Stadt, Hesse, trägt.

Doch auf seiner neuen Schule wird er beschimpft und in die Ecke gedrängt. Nur einer steht ihm zur Seite und verteidigt ihn: Rico (Jakob Mews). Der wird Hermanns bester Freund und nimmt ihn dann auch mit zu den Aurelius Sängerknaben. Dort ist man von Hermanns toller Stimme begeistert und der Neuankömmling wird sofort freundlich aufgenommen. Im Abschlussstück, einer Aufführung der Sängerknaben, findet sich ein gutes Ende.

Die Texte waren pfiffig und heimsten einige Lacher ein. Der Musik gelang es, die Atmosphäre der Geschichte perfekt widerzuspiegeln.Ob fetzig umgeschriebene Volksweisen oder eigens komponierte Lieder – alles wurde von den Jungs klar und deutlich gesungen und vom Ensemble bestens begleitet.

Die Hauptdarsteller präsentierten sich auf der Bühne wie die Profis. Das Bühnenbild, das von der Kreativ-AG des Hermann Hesse-Gymnasiums gestaltet wurde, gab einen prächtigen Hintergrund ab.

"Egal, was die anderen sagen, singen ist cool!" Diesen Satz von Rico kann man ruhig als Werbung für die Sängerknaben verstehen. So motiviert und fröhlich, wie diese sangen, war es eine Freude, ihnen zuzusehen und zuzuhören. Der einzige Nachteil des Stücks: Dass es viel zu schnell vorbei war.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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