WFG-Geschäftsführer Jochen Protzer (von links) am Messestand mit Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Silke Kuhlemann (Region Ems-Achse) und Mareike Pöpping (Region Südwestfalen) Foto: WFG Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaftsförderung: Auftritt der Region Nordschwarzwald auf der Internationen Grünen Woche in Berlin

Traditionell ist die Wirtschaftsförderung des Nordschwarzwalds (WFG) auf großen Messen in Deutschland präsent, um Werbung für die Region zu machen. So auch jetzt wieder auf der "Grünen Woche" in Berlin, bei der die WFG erneut eine eher ungewöhnliche Partnerschaft einging.

Nordschwarzwald/Berlin. Mit über 1700 Ausstellern und mehr als 400 000 Besuchern aus aller Welt bietet die vom 18. bis 27. Januar in Berlin stattfindende Internationale Grüne Woche (IWG) eine ausgezeichnete Plattform, sich mit Leistungen und Produkten einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die IGW gilt als weltweit größte Messe mit Fokus auf ländliche Räume und spricht sowohl Konsumenten als auch internationale Fachbesucher an.

Die Region Nordschwarzwald zeigte sich im Rahmen einer Kooperation mit den Regionen Ems-Achse und Südwestfalen nun bereits zum zweiten Mal mit einem Gemeinschaftsstand auf dem internationalen Messeparkett in der Bundeshauptstadt. Finanziell unterstützt wurde der Messeauftritt in Berlin vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

"Zentraler Schwerpunkt unserer Präsentation auf dieser publikumsattraktiven Ausstellung ist nicht nur die Außendarstellung der Marke Nordschwarzwald mit ihrer hochspezialisierten Wirtschaftskraft und hohen Lebensqualität. Wir möchten vor allem zeigen, dass auch ländliche Gegenden abseits der Metropolen starke Regionen sein können und eine bedeutende Wirtschaft mit innovativen Unternehmen, interessanten Arbeitsplätzen und intakten Lebensräumen haben", so Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Zahlreiche Expertengespräche zu Brennpunktthemen wie beispielsweise der "Interkommunalen Zusammenarbeit" sowie Impulsvorträge bei Fachforen zu Themen wie "Starke Regionen – Starke Wirtschaft" ergänzten die erfolgreiche Gemeinschaftspräsentation der drei Kooperationspartner.

Zu den prominenten Messebesuchern zählte auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der den Teilnehmern des Zukunftsforums "Ländliche Regionen" Beispiele der vielseitigen Facetten und Stärken mehrerer Regionen aufzeigte.

"Vermarkten die regionalen Stärken nach innen und außen"

Unter den zahlreichen weiteren prominenten Politikern, die sich ein Stelldichein am Messestand der drei Regionen gaben, waren unter anderem Friedlinde Gurr-Hirsch (Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) und Hans-Joachim Fuchtel (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft).

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Bereits zum dritten Mal lud Minister Peter Hauk vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zu einem Empfang unter dem Motto "Baden-Württemberg is(s)t auf kulinarischer Spurensuche" in die Landesvertretung Baden-Württemberg.

In einer intensiven Fachdiskussion tauschten sich Jochen Protzer von der WFG und Staatssekretär Fuchtel aus und waren sich einig, dass der Nordschwarzwald eine starke Region sei, die alles daran setze, um stark zu bleiben. Der gelungene Messeauftritt auf der IGW setze hierfür ein wichtiges Zeichen. "Als Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald unterstützen wir die Entwicklung der Region und vermarkten die regionalen Stärken nach innen und außen", so das Fazit von Jochen Protzer.