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Calw Stadt tauscht alte Blitzer aus

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Die neuen Säulen messen drei Spuren gleichzeitig. (Symbolbild) Foto: Gateau

Calw - Seit wenigen Wochen steht ein nagelneuer Blitzer in der Stuttgarter Straße in Calw, ausgestattet mit einer höchst ausgefeilten Technik. Das bisherige Gerät war bei einem Unfall Mitte Mai dieses Jahres bei einem Unfall zerstört worden. Bis 2021 sollen alle Blitzer im Stadtgebiet so aussehen, kündigt Oberbürgermeister Ralf Eggert an.

Elf stationäre Blitzer stehen im Calwer Stadtgebiet. So richtig modern sind aber lediglich zwei davon – jener in der Stuttgarter Straße sowie der in Ernstmühl. Alle anderen sind bereits etwas in die Jahre gekommen.

Bis 2021 soll sich das ändern. Alle neun älteren Blitzer werden dann durch neue Säulen ersetzt sein, wenn alles nach Plan läuft. "Die werden nur noch 2020 gewartet und dann nicht mehr", verrät der OB. Daher müsse man sie erneuern.

Im kommenden Jahr sind laut Eggert der Blitzer in der Liebenzeller Straße in Hirsau sowie der in der Otto-Göhner-Straße auf dem Wimberg dran. 2020 und 2021 folgen dann diejenigen in der Altburger Straße, in der Bischofstraße, in der Pletschenau in Hirsau, in der Wildbader Straße (ebenfalls in Hirsau, Ortsausgang Richtung Oberreichenbach), an der B 296 in Stammheim, in der Schwarzwaldstraße in Altburg und jener an der B 295 bei Heumaden. "Im Jahr 2021 müssen wir die Geräte dann ersetzt haben", bekräftigt ­Eggert.

Drei Spuren gleichzeitig messen

Die Mittel dafür seien im Haushalt veranschlagt. Und das ist nicht gerade wenig: Der Blitzer in der Stuttgarter Straße habe beispielsweise 42 .000 Euro gekostet. Und das sei noch weniger gewesen als geplant, da bei dem Ersatz-Blitzer für die im Mai zerstörte Säule keine Tiefbauarbeiten notwendig waren.

Wichtig seien die Blitzer aber allemal, betont Eggert. Zumal einige von ihnen auf den konkreten Wunsch der Bürger hin installiert wurden. Zum Beispiel jener in der Stuttgarter Straße und der in Ernstmühl. Bevor letzterer aufgebaut wurde, war Eggert selbst bei einer mobilen Geschwindigkeitsmessung dabei. "Damals sind 30 Prozent der Fahrzeuge zu schnell unterwegs gewesen", erinnert er sich. Stehe ein Blitzer da, dauere es hingegen nicht lange, bis Ruhe eingekehrt sei. "Das flaut schon nach wenigen Tagen ab, die Leute gewöhnen sich dran." So wurden etwa im September vom stationären Blitzer in der Bischofstraße in Fahrtrichtung Hirsau gerade einmal 47 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Von insgesamt 26 569 Fahrzeugen, die dort gemessen wurden.

Weit mehr hatte da der Blitzer in der Wildbader Straße in Fahrtrichtung Oberreichenbach zu tun: Er hat 51.405 Fahrzeuge gemessen, davon sind immerhin 330 zu schnell unterwegs gewesen,

Übrigens: Wer nun glaubt, er könne bei den neuen Blitzern auch ohne Knöllchen davonkommen, wenn er vorher abbremst, irrt sich. Denn die modernen Geräte messen mithilfe von Lasertechnik, haben keine im Boden installierte Kontaktschleife mehr. Dadurch können sie nicht nur drei Spuren gleichzeitig überwachen, sie messen die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs auch über eine längere Strecke hinweg. "Da könnten Sie dann selbst mit Schrittgeschwindigkeit am Gerät vorbeifahren, es würde trotzdem blitzen", führt Eggert aus.

Ein zusätzlicher Vorteil der Lasertechnik: Bei Kontaktschleifen im Boden reichen oft extreme Hitze oder viel Verkehr – und schon verschiebt sich der Asphalt. Eine Messung ist dann nicht mehr möglich. Die neuen Blitzer sind insofern wesentlich störungsfreier.

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