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Calw Schnellerer Fortschritt durch mehr Arbeiter?

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Mit der Baustelle Stuttgarter Straße liegt man laut RP im Zeitplan. Foto: Mehne

Calw - Die Sanierung der Stuttgarter Straße in Calw liegt laut Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe im Zeitplan. Doch ist dieser Zeitplan zu großzügig? Könnte die Maßnahme mit mehr Personal schneller abgeschlossen werden? Das RP weist das von sich.

An Samstagen ist auf der Baustelle keiner anzutreffen. Auch am Brückentag nach Fronleichnam sei niemand vor Ort gewesen. Und an manchen Tagen sehe man nur wenige Arbeiter dort. Dies alles kommt einer Anwohnerin im Gespräch mit unserer Zeitung in den Sinn, wenn sie über die Sanierung der Stuttgarter Straße spricht. Ihre Vermutung: Mit mehr Arbeitern und Einsatz am Wochenende könnte alles schneller fertig sein. Die Anwohner wären entlastet. Was ist dran an diesem Verdacht?

Nichts, so der Tenor des Regierungspräsidiums Karlsruhe. "Die Baustelle ist für die Arbeiten mit ausreichend Personal besetzt", erklärt Sprecherin Irene Feilhauer auf Anfrage. Denn: "Ein Großteil der Arbeiten, wie Fräsen oder der Einbau von Asphalt in Schadstellen, können auch nicht mit zusätzlichen Personal oder Geräten beschleunigt werden", führt sie weiter aus.

Größere Schäden als erwartet beseitigt

Feilhauer bekräftigt stellvertretend für das RP nochmals, dass die Baustelle sich exakt im Zeitplan befinde, "obwohl bereits größere Schadstellen im Bauabschnitt 1 saniert werden müssen" und zusätzliche Arbeiten wie das Verfüllen eines verdeckten Kanalschachtes angefallen seien. Deshalb bestehe derzeit auch kein Grund, Samstagsarbeit von der Baufirma einzufordern. "Auf Grund der bereits engen fest eingeplanten Taktung würde dies auch nicht helfen, die Baustelle zu beschleunigen", so Feilhauer.

Einige Arbeiten wie die Verkehrssicherung und die Beschilderungen für die Umleitungen würden darüber hinaus schon jetzt am Wochenende umgesetzt.

Und Samstagsarbeit sei ohnehin nicht immer von Vorteil: "Sollte zum Beispiel Asphalt an einem Samstag eingebaut werden, wären die Einschränkungen für die Anlieger und den Einzelhandel am oft als Einkaufstag genutzten Samstag zwangsläufig wesentlich höher, da dann Grundstücke und Zufahrten nicht angefahren werden könnten", erläutert die Sprecherin.

Ausgeschlossen sei die Arbeit an Samstag übrigens trotzdem nicht. Die Baufirma sei vertraglich verpflichtet, bestimmte Termine für die Fertigstellung der Maßnahmen einzuhalten. Um dies zu gewährleisten, könnte auch an Samstagen und Brückentagen gearbeitet werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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