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Calw Info: (Wild-)Tiere in der Stadt

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Ein eigentlich wildes Tier treibt sich mitten in einer Stadt herum - kein Einzelfall. Immer mal wieder verirren sich Wildschweine, Füchse und Co. in Städte und Siedlungen; mitunter kommt es dann auch zu Einsätzen der Polizei. Wir haben einige Ereignisse aus dem Nordschwarzwald zusammengetragen.

Im Juni 2014 hielt ein wild gewordenes Wildschwein die Polizei in Pforzheim in Atem. Das Tier war nach einem Zusammenstoß mit einem Auto durch die Stadt geflüchtet, hatte eine Passantin gestreift und sich in einer Garage verschanzt. Verfolgt von drei Streifenwagen hatte es dort dann ein Fenster durchbrochen und war schließlich im Wald nahe des dortigen Wildparks verschwunden.

Im Oktober 2015 hatte es sich ein Fuchs – möglicherweise auf der Suche nach einem warmen Schlafplatz – in einem Wohnhaus in Bad Herrenalb gemütlich gemacht. Als die Anwohnerin ihren Hund zur Terrassentür hinaus ließ, schlich sich das Tier in die Wohnung und ließ sich im Treppenhaus nieder. Die Frau verständigte die Polizei, hatte den Fuchs jedoch bereits mit einem Eimer Wasser vertrieben, als ein Beamter der Polizeihundeführerstaffel eintraf.

Zwar kein Wildtier, aber dennoch ein ungewöhnlicher Anblick war ein Blauer Pfau, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 durch den Calwer Ortsteil Spindlershof streifte. Monatelang wusste niemand, wo das Tier hergekommen war; Anwohner sorgten sich bereits, wie der exotische Vogel wohl den Winter überstehen würde. Um den Jahreswechsel 2016/2017 wurde das Rätsel dann gelöst - und eine traurige Geschichte offenbart: Auf einem Grundstück in Spindlershof wurden viele verschiedene Vögel gehalten, auch der Blaue Pfau. Im Herbst 2016 war dessen Partnerin gestorben. In seiner Trauer hatte er sich wahrscheinlich auf die Suche nach ihr begeben.

Und erst im Herbst vergangenen Jahres war ein Fuchs mehrfach mitten in der Calwer Innenstadt gesichtet worden. Im November 2017 schnappte er oder einer seiner Artgenossen sogar nach einer Frau, die dem Tier zu nahe gekommen war. Füchse erobern seit Jahrzehnten Städte Siedlungsgebiete als Lebensraum. Dort finden die Tieren mit Essensresten oder Komposthaufen oft einen reich gedeckten Tisch vor; Schuppen, Holzstapel oder Parks bieten geeignete Rückzugsmöglichkeiten, wo sie sich verstecken können.

Wgen einer Schlange wurden Beamte des Polizeireviers Calw im Juni 2018 in ein Motel in Althengstett gerufen. Polizisten und Feuerwehrleute durchkämmten daraufhin das Gebäude, das Kriechtier wurde schließlich in der Nähe eines Getränkeautomaten gefunden und stellte sich als völlig harmlose Ringelnatter heraus.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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