Freizeit: Besucher bestaunen Modellbahn
Calw. Zahlreiche Besucher kamen jüngst in das ehemalige Kesselhaus der Deckenfabrik, um sich den Nachbau der Calwer Bahnanlagen aus den 1970er-Jahren anzuschauen. Reges Interesse zeigten auch Kinder an der digitalen Fahrtechnik, mit denen die Zuggarnituren ihre Steuerbefehle erhielten.
Handballspiel gezeigt
Mehrere Züge der damaligen Nagoldtalbahn ließen sich so gleichzeitig und individuell in Geschwindigkeit und Fahrtrichtung steuern. Die in der Vergangenheit liegende Modellbahnlandschaft nahm auch immer wieder Bezug zu den aktuellen Diskussionen zur zukünftigen Reaktivierung der stillgelegten Strecke von Calw über Althengstett, Weil der Stadt nach Renningen – der künftigen Hermann-Hesse-Bahn. Zur Überraschung der Besucher haben die Veranstalter neben dem auf der Anlage noch existenten "THW-Gebäude" ein Nachbau des TSV-Vereinsheims und der daneben liegenden Walter-Lindner-Sporthalle, in der sogar ein Handballspiel samt Zuschauern nachgestellt war, präsentiert.
Bezüglich einer Führung im Kesselhaus an Tagen, an denen die Modellbahn zur Besichtigung geöffnet hat, würden derzeit mit Eckart Bauer Gespräche geführt, erläutert Karl Ulrich Schneider, einer der Organisatoren der Ausstellung. Die Nachfrage sei hoch.