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Calw Phänomen der Antike oder gängige Praxis?

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Volker Kauder wird im Männerforum über Christenverfolgung sprechen. Foto: Hirschberger/dpa Foto: Schwarzwälder Bote

Calw-Heumaden. Die Auftaktveranstaltung des Männerforums Heumaden für das Jahr 2020 beginnt mit einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Volker Kauder (CDU) am Freitag, 14. Februar. Ab 19 Uhr ist er zu Gast im evangelischen Gemeindehaus in Heumaden.

Kauder wurde 1949 in Hoffenheim geboren und verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Singen am Hohentwiel. Nach dem Wehrdienst in Immendingen und dem Jurastudium in Freiburg wurde er stellvertretender Landrat in Tuttlingen. Seit 1990 ist er Mitglied des Bundestages und dort seit 2018 in der CDU/CSU-Fraktion zuständig für Wertethemen, Religionsfreiheit und den Einsatz gegen Christenverfolgung.

Letzteres ist auch das Thema, wozu ihn das Calwer Team eingeladen hat. Wenn Christen in Deutschland ihre Religion frei leben können, dann ist das keine Selbstverständlichkeit, heißt es in einer Mitteilung. Christenverfolgung höre sich wie ein Phänomen aus der Antike an. Doch in vielen Ländern sei die Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung von Christen heute noch oder wieder eine gängige Praxis. Besonders bedrohlich ist es für Christen in Ländern und Gebieten, in denen islamistische Extremisten oder Terroristen Macht ausüben. Sie teilen häufig dieses Schicksal mit andern religiösen Minderheiten. Während Menschenrechtsverletzung zu Recht öffentlich kritisiert werden, ist die Religionsfreiheit seltener Thema.

Staatliche Repressionen

Kauder weiß um seine eigene Geschichte, die ihn sich für verfolgte Christen interessieren ließ. In seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender traf er auf Reisen ins Ausland immer auch Vertreter christlicher Kirchen. Schnell wurde ihm klar, in welchen Ländern dies problemlos geht und wo es Schwierigkeiten gab. Nicht immer sind es staatliche Repressionen, sondern gesellschaftliche Diskriminierungen.

Wie sich Christen und Vertreter der Zivilgesellschaft für Christen in diesen Situationen einsetzen können und auf was dabei genau hingeschaut werden muss, das wird Kauder an diesem Abend seinen Zuhörern mit vermitteln – für das der gläubige Protestant 2014 mit dem Gregoriusorden durch Papst Franziskus gewürdigt wurde. Wie üblich steht am Anfang der Veranstaltung ein Abendessen.

Und wie geht’s im Jahr 2020 weiter? Horst Graef, Geschäftsführer der Energie Calw GmbH (ENCW) gibt am 8. Mai einen Einblick in die Energiewende und die Frage, wie ein Blackout vermieden werden kann. Am 19. Juni führt die erste Outdoor-Veranstaltung mit Manfred Rau zu Wasser, Wald und Wiesenpfad und dem Thema Wolf. Mit dem Agrarwissenschaftler Roland Borowka richtet sich der Blick dann auf die Bienen und das Artensterben am 24. Juli. Nach der Sommerpause ist schließlich der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus, Michael Blume, am 9. Oktober als Referent in Heumaden. Den Abschluss bildet ein Gang in die Kunst- und Sittengeschichte mit Timo Heiler vom Hermann-Hesse-Zentrum, der das Thema "Zwischen Realität und Sehnsucht. Erotik und Sitte im Werk der Calwer Künstler Rudolf Schlichter, Kurt Weinhold und Richard Ziegler" am 13. November vor Augen führt. Eingeladen sind alle Männer.

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