Bei der Suche nach dem Buttersäuren-Attentäter tappt die Polizei bisher noch um Dunkeln. Foto: Hölle

Ermittlungen nach Buttersäure-Angriff noch ohne Erfolg. Spielhalle vermutet Ex-Mitarbeiter oder Konkurrenten.

Calw - Der Betreiber des in den Kimmichwiesen gelegenen Spielcasinos "Magic Casino" hat nach dem erneuten Buttersäuren-Angriff am 6. Februar auf seine Einrichtungen eine Belohnung in Aussicht gestellt.

Wie berichtet, hatte ein Unbekannter an diesem Tag mehrere Rettungswagen, einen Notarzt, die Calwer Feuerwehr und die Polizei auf den Plan gerufen. Er schüttete offensichtlich Buttersäure in die Öffnung eines Luftschachtes, die dann in die Räume des Spielcasinos in den Kimmichwiesen gelangte. Angestellte bemerkten einen fauligen Geruch, der sich derartig verstärkte, dass sich eine 29-jährige Anwesende übergeben musste. In der Folge mussten sich zwei Angestellte in ambulante ärztliche Behandlung begeben. Zudem klagten noch eine dritte Angestellte sowie ein Rettungssanitäter über Beschwerden und suchten einen Arzt auf. Bislang führten die wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingeleiteten Ermittlungen des Polizeireviers Calw nicht auf die Spur eines Tatverdächtigen.

Da bereits am 18. November vergangenen Jahres ein vergleichbarer Anschlag verübt worden war, ist nunmehr von Betreiberseite eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, in Aussicht gestellt worden. Die für die Spielhalle Verantwortlichen gehen davon aus, dass der oder die Täter sich in den Räumlichkeiten auskennen. Ihrer Meinung nach könnte es sich möglicherweise um einen ehemaligen Mitarbeiter oder gar einen Konkurrenten handeln.

Zeugenhinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Calw unter 07051/1610 entgegen.