Melissa Rupp (Global Marketing Homag), Christina Stein (Leitung Offene Hilfen Lebenshilfe Calw), Barbara Rauschenberger (Vorsitzende Lebenshilfe Horb-Sulz) und Ulrich Schmitz (Geschäftsführer Homag GmbH, von links) bei der Spendenübergabe. Foto: Homag Foto: Schwarzwälder Bote

Spende: Maschinenhersteller Homag unterstützt die Arbeit der Lebenshilfe

Calw-Holzbronn/Schopfloch. Messlatten für Kinder in Giraffendesign, Obstschalen, Kindergarderoben, Schuhregale und praktische Stehtische – diese Musterteile wurden beim Homag Treff in Holzbronn und Schopfloch bei den Maschinenvorführungen produziert und an die Besucher verkauft. Unter der Initiative "Homag Cares" erreichte man einen Erlös von 6000 Euro, der von dem Unternehmen, das Holzbearbeitungsmaschinen produziert, auf 8000 Euro aufgestockt wurde. Der Betrag kommt nun der Lebenshilfe Calw und der Lebenshilfe Horb-Sulz zugute.

Die Lebenshilfe Calw arbeitet in ihrer Region mit den Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten (GWW) zusammen. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Menschen mit Behinderung Arbeits- und Wohnplätze zu schaffen sowie die notwendigen Hilfe- und Förderleistungen bereitzustellen. Auch hier setzen viele große Unternehmen auf die Arbeit der Menschen in der GWW.

Beliebtes Indianerlager

Wenn Christina Stein (Leitung Offene Hilfen Lebenshilfe Calw) über die Freizeitaktivitäten mit den Menschen mit Behinderung spricht, beginnen ihre Augen sofort zu leuchten. Sie ist seit rund sechs Jahren hauptberuflich in leitender Funktion in der Einrichtung tätig.

"Ein Highlight ist unser jährliches Indianerlager. Wir angeln gemeinsam, grillen und übernachten in Tipis. Das ist ein richtiges Abenteuer für alle Beteiligten – auch für die Familienangehörigen. Besonders war aber auch unser Kochkurs in der Traube in Tonbach. Hier haben sich unsere Teilnehmer wie Sterneköche gefühlt."

Bei einem Punkt sind sich Rauschenberger und Stein besonders einig: Die Gradwanderung zwischen sozialer Verantwortung und finanzieller Machbarkeit wird immer schwieriger. Neben Finanzierungen, die die Regierungspräsidien und die Landkreise beisteuern, sind es vor allem Spenden, die die Leistungen der Lebenshilfe möglich machen. Ohne Spenden wären die Betreuung und das Angebot für die Menschen mit Behinderung nicht umzusetzen. Umso größer ist die Freude über die jeweils 4000 Euro.

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