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Calw Matthias Pfrommer nur knapp geschlagen

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Völlig verdreckt aber hoch zufrieden mit Platz zwei: Matthias Pfrommer aus Calw. Foto: Haico Foto: Schwarzwälder-Bote

Mountainbikespezialist Matthias Pfrommer aus Calw ist mit dem zweiten Platz beim Crossduathlon in Murr erfolgreich ins Sportjahr 2014 gestartet.

Die mittlerweile 13. Auflage des "Dirty Race" hat seinem Namen diesmal alle Ehre gemacht, da die Radstrecke sehr matschig war und den rund 300 Fahrern viel abverlangte.

Da Matthias Pfrommer aufgrund von Verletzungen am Knie und Fuß aus dem Vorjahr im Vorfeld nur ein gedrosseltes Lauftraining abspulen konnte hatte er sich vorgenommen, den ersten Laufsplit langsam anzugehen. Mit den Triathlonspezialisten, die sofort ein enorm hohes Tempo anschlugen, konnte und wollte er nicht konkurrieren. Die zweite Gruppe dahinter lief aber ein sehr konstantes Tempo. In der erste Wechselzone lag der Matthias Pfrommer auf Rang zehn, nur rund 1:30 Minuten hinter dem starken Läufer Chrissi Hettich.

Auf dem Mountainbike spielte der Calwer, der für das Team Haico aus Ammerbuch startet, dann seine Stärke aus. Dass die Strecke bedingt durch den aufgeweichten Boden schwierig zu befahren war, kam ihm nicht ungelegen. Zu Beginn fuhr Matthias Pfrommer zusammen mit seinem Bruder Daniel, der im Teamwettbewewerb mit Konrad Gruber unterwegs war, dann jedoch musste Daniel nach der "Mauer von Murr", einem steilen Anstieg, seinen Bruder ziehen lassen. Matthias Pfrommer fuhr noch in der ersten Runde auf Platz eins.

Bis zum zweiten Wechsel hatte er dann rund zwei Minuten Vorsprung auf Felix Schumann, den deutschen Meister im Crossduathlon.

Beim abschließenden Lauf über vier Kilometer hatte Matthias Pfrommer zu Beginn mit Wadenkrämpfen und gegen Ende mit Seitenstechen zu kämpfen. Dadurch war der Vorsprung bis 500 Meter vor dem Ziel aufgebraucht, und Felix Schumann ging noch vorbei. Der Calwer war mit dem zweiten Platz trotzdem hoch zufrieden. Schließlich ist die Radform schon spitze, und so dicht war noch nie ein Mountainbiker dran, das Rennen in Murr zu gewinnen.

Daniel Pfrommer und Konrad Gruber beendeten das Rennen in der Teamwertung auf dem dritten Platz.

Vom Radax-Team aus Calw hatten sich Gregor Kober, Markus Spiekermann und Andreas Hindennach auf die Strecke gemacht. Gregor Kober und Markus Spiekermann gingen den ersten Laufsplit recht zügig an. Bereits nach gut 19 Minuten wechselten die beiden nahezu zeitgleich von der Lauf- auf die Radstrecke. Andreas Hindennach konnte sein Potenzial nach überstandener Erkältung nicht voll ausschöpfen und ging die Laufstrecke daher verhaltener an.

Es folgte der 2 x 7,5km lange Mountainbike-Kurs. "Ich bin super happy, wie das Rennen lief. Heute hatten die Mountainbiker sicherlich Vorteile gegenüber den Laufspezialisten", meinte der dreckverschmierte Gregor Kober nach dem Rennen. "Die Bedingungen waren wirklich nicht einfach heute. Es war heute sehr rutschig. Die tiefen Feldwege hatten es wirklich in sich und haben viel Kraft gekostet", so Andreas Hindennach, der eine starke Radleistung zeigte.

Im abschließenden Lauf über 4 Kilometer konnte Markus Spiekermann noch beschleunigen, während die beiden anderen Sportler des Radax-Teams die Plätze behaupten konnten. Gregor Kober erreichte das Ziel mit einer Zeit von 1:17:47 Stunden (3. Platz M45) und sicherte sich somit einen Platz auf dem Siegerpodest, dicht gefolgt von Markus Spiekermann (4. Platz M45). Damit gelang ihnen auch der Sieg in der Ü80-Teamwertung. Andreas Hindennach sicherte sich einen Rang in den Top-Ten der starken Klasse M25.

"Letztes Jahr haben wir uns auf die warme Dusche gefreut, weil es sehr kalt war, dieses Jahr, weil man uns kaum noch erkennt vor lauter Dreck", so Markus Spiekermann nach dem Rennen. Es bleibt abzuwarten, welche Bedingungen im nächsten Jahr vorherrschen. Das Dirty Race jedenfalls ist immer wieder für eine Überraschung gut.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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