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Calw Lukas Dauser holt bei "Deutschen"gleich zweimal Bronze

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Zeigte eine klasse Leistung: Lukas Dauser. Foto: Rubner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Clemens Wiedenmann

Bei der deutschen Meisterschaften der Kunstturner in der Stuttgarter SCHARRena waren gleich vier Bundesligaathleten der KTV Straubenhardt mit von der Partie. Von ihnen überraschte Lukas Dauser die gesamte nationale Konkurrenz.

Beim Mehrkampf lieferte er einen grandiosen Wettkampf an allen sechs Geräten ab, und sicherte sich mit 82,95 Punkten den dritten Rang. Sieger wurde bereits zum achten mal Fabian Hambüchen, vor Andreas Toba.

Dauser bestätigte wieder einmal, dass seine Barren-Kür internationales Niveau hat. Hier sicherte sich der 19-jährige mit der besten Übung 15,05 Punkte. Nur Hambüchen gelang es diesen Höchstwert an Boden und Reck zu überbieten. Außerdem qualifizierte sich Lukas Dauser noch für die Gerätefinale an Pauschenpferd, Ringe und Sprung.

Doch tags darauf lief es für den KTV-Athleten an seinem Paradegerät nicht mehr ganz so perfekt. Es schlichen sich Fehler ein, so dass er sich mit Platz fünf am Barren zufrieden geben musste. Am Pauschenpferd schrammte er mit Rang vier und einem Zehntel haarscharf an den Medaillen vorbei, an den Ringen wurde es ebenfalls der fünfte Platz. Doch dann gab es für ihn am Sprung doch noch die erhoffte zweite Medaille. Nach der Silbernen im letzten Jahr wurde es nun die Bronzene.

Brian Gladow bewies im Mehrkampf wieder einmal, dass auf ihn an allen sechs Geräten Verlass ist. Mit sicheren Darbietungen turnte er sich auf den Neunten Rang. Anerkennend fasste es der Sportliche Leiter, Dirk Walterspacher, in einem Wort zusammen: Mehrkampfsicherheitsturner. Brian Gladow qualifizierte sich darüber hinaus sogar für das Gerätefinale am Reck, und sicherte sich hier den vierten Platz.

Nicht nur im Reckfinale hätte man Andreas Bretschneider erwartet, gewann er doch noch vor zwei Wochen die WM-Qualifiaktion der Deutschen mit herausragenden 85 Punkten. Doch bei den Deutschen Meisterschaften wollte ihm überhaupt nichts gelingen. Er erwischte, wie Bundestrainer Andreas Hirsch es ausdrückte, "einen rabenschwarzen Tag". Viele Stürze und andere Fehler kosteten wertvolle Zähler, so dass er sich nach dem Wettkampf am liebsten direkt verkrochen hätte. Gerade einmal 75,90 Punkte bedeuteten den 15. Rang und kein einziges Gerätefinale. Und das obwohl er bereits beim offiziellen Training sein neues Flugteil präsentierte: Einen Kovac-Salto mit zweifacher Schraube.

Ein weiterer KTVler präsentierte sich ebenfalls in Stuttgart, turnte allerdings außer Konkurrenz und mit nur etwa 30 Prozent seiner Leistung. Anton Fokin, war nach seiner Lungenentzündung gerade erst wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, und ging direkt wieder an die Geräte. Dass ihm konditionell noch einiges fehlte verwunderte so nicht weiter. Doch der Jugendtrainer der KTV setzt alles daran wieder möglichst schnell sein Trainingsprogramm voll aufzunehmen. Schließlich ist er vom usbekischen Verband bereits für die Weltmeisterschaft in chinesischen Nanning nominiert.

Dirk Walterspacher hat derweil die Mitte Oktober wieder startende Liga voll im Blick. Für ihn ist klar: "Noch ist alles drin – aber alle müssen fit bleiben." Denn auch die Konkurrenz war natürlich bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. Und vor allem die Turner des MTV Stuttgart bewiesen eindrucksvoll, dass sie den Ausfall von Sebastian Krimmer sehr gut kompensieren werden können.

 
 

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