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Calw Lokalmatador Max Faude vom Pech verfolgt

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Der 18-jährige Felix Heller, sportliches Aushängeschild des MSC Falke Sulz, hat schon im zarten Alter von fünf Jahren mit dem Trial-Sport begonnen – damals noch mit dem Fahrrad. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Uwe Priestersbach

Zwei Tage lang gab sich die deutsche Elite im Motorrad-Trial ein Stelldichein im Sulzer "Lengenloch". Von einer "sportlich gelungenen Veranstaltung" sprach Fahrtleiter Klaus Blöcher – auch wenn die Lokalmatadoren des MSC Falke Sulz hinter den Erwartungen zurückblieben.

Das spätsommerliche Wetter kam dabei Fahrern und Zuschauern entgegen. So wurden am Sonntag an die 1500 Zuschauer gezählt.

Vor allem den spektakulären Sektionen bildeten sich immer wieder Menschentrauben. Froh zeigte sich der Fahrtleiter auch darüber, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist und es keine Verletzungen gab.

Auch bei den Fahrern gab es ein positives Feedback für die 20 anspruchsvollen Sektionen. So gab es fast jungfräuliche Außensektionen, die sonst fast nie befahren werden, ebenso technisch schwierige Sektionen, darunter einige Hindernisse, die angesprungen werden mussten. "Das erfordert Mut, um schnell genug abzuspringen", wusste der Fahrtleiter.

Mehr erhofft hatte sich Klaus Blöcher allerdings von den Sulzer Startern, die auf heimischem Geläuf hinter den Erwartungen zurückblieben. "Schade, dass keiner einen Podestplatz erreicht hat", so sein fast schon ernüchterndes sein Fazit.

So richtig vom Pech verfolgt ist in dieser Saison MSC-Fahrer Max Faude. Zum Rundenstart hatte sich der 16-jährige Jugend-Nationalfahrer am Handgelenk verletzt. Auf seiner heimischen Strecke im Sulzer "Lengenloch" wollte er nun seine ersten beiden DM-Läufe absolvieren. Doch sorgte ein Kolbenklemmer gleich im ersten Lauf für seinen Ausfall, was natürlich gerade auf der Heimstrecke besonders bitter war.

Auch Lokalmatador Felix Heller war mit großen Ambitionen gestartet, nachdem er in den letzten beiden Wertungsläufen in Wiesenthal zwei Mal Erster geworden war. "Da war schon der Erfolgsdruck spürbar", meinte sein Vater und MSC-Schriftführer Gerald Heller. Doch sei der Trialsport eben auch viel Kopfarbeit – "und wenn mal der Wurm drin ist, läuft eben nichts mehr", stellte Gerald Heller fest

So musste sich das Sulzer Nachwuchstalent vor heimischem Publikum mit zwei fünften Plätzen zufrieden geben. "Da wäre sicher mehr drin gewesen", wusste der Fahrleiter. Immerhin ist Felix Heller in der Gesamtwertung des Deutschen Trial-Cups noch Dritter und hat in den letzten beiden Läufen am kommenden Wochenende in Osnabrück die Chance, seinen Platz auf dem Siegerpodest zu verteidigen.

Wie der Fahrtleiter anmerkte, war es bei den Top-Fahrern vor allem Franz Kadlec aus Reichersbeuern, der in diesem Jahr hervorsticht. Auch in Sulz verteidigte er seinen Spitzenplatz in der Deutschen Trial-Meisterschaft mit zwei optimalen Läufen und führt die Gesamtwertung damit weiterhin unangefochten an.

Der Titel ist ihm auch bei den letzten Wertungs-Läufen am kommenden Wochenende in Osnabrück nicht mehr zu nehmen. "Das ist eben noch mal ein anderes Niveau. Er ist auch bei den Weltmeisterschafts-Läufen am Start", erklärte Klaus Blöcher.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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