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Calw Lindenrain: Wurzelstockrodung "so gut wie durch"

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Links und rechts des Weges liegen zwar noch einige Holzreste, der Großteil der Wurzeln und Baumstümpfe sind jedoch entfernt worden. Foto: Menzler

Calw - Es hat sich was getan auf dem Gelände des künftigen Gewerbegebiets ­Lindenrain. Die Wurzeln und Baumstümpfe, die dort noch Anfang des Sommers zu sehen waren, sind verschwunden. Jürgen Greule, Leiter der Abteilung Tiefbau der Stadt Calw, erklärt, wie es nun weitergeht.

Wo vor einem Jahr noch Wald stand, ist inzwischen nur noch ebenes Land zu sehen. Selbst die Wurzeln und Baumstümpfe, die nach der Rodung Anfang des Jahres noch übrig waren, sind weg. Beziehungsweise liegen auf mehreren Hügeln aufgetürmt auf dem Gelände verteilt. Zeitweise seien für diese Arbeiten drei Bagger, Spezialmaschinen für die Zerkleinerung des Wurzelholzes sowie große Schlepper mit Anhängern zum Transportieren des Holzes zugange gewesen, erklärt Jürgen Greule, der das Tiefbauamt der Stadtverwaltung Calw leitet. "Jetzt ist die Wurzelstockrodung so gut wie durch", sagt er. "So gut wie" heißt in diesem Fall, dass die Fläche noch von Holzresten befreit werden müsse. In etwa 14 Tagen sollte das aber erledigt sein, prophezeit Greule. Rund zwei Monate hat die Wurzelstockrodung in Anspruch genommen.

21 Hektar Fläche

Danach gehen die Arbeiten weiter mit einer Bestandsvermessung, auf deren Grundlage die Ausführungsplanung erstellt werden könne. "Es ist vorgesehen, die Leistungen für die äußere Erschließung (die Entsorgungswege sowie die Kanalisation aus Richtung Stammheim, Lunkteile, Anm. d. Red.) im zeitigen Frühjahr 2020 auszuschreiben", erklärt der Tiefbauamtsleiter. Im Anschluss daran folge die Erschließung und Auffüllung des Gebiets. Mehrere Hunderttausend Kubikmeter Erde müssten aufgefüllt werden, sagt Greule, und zwar so, dass ein natürlicher Wasserabfluss in Richtung Stammheim gewährleistet sei.

Im Mai oder Juni ist der Baubeginn für die Infrastruktur des angehenden Gewerbegebiets auf rund 21 Hektar Fläche geplant.

Mit einer Prognose, wann sich die ersten Unternehmen ansiedeln könnten, tut sich Greule schwer. "Das ist mit vielen Unwägbarkeiten verbunden", meint er. Man gehe aber von einer Dauer der Erschließungsarbeiten von eineinhalb bis zwei Jahren aus, hatte Andreas Quentin, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Verkehr, im vergangenen Jahr gesagt.

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