Blicken zuversichtlich in eine neue Ära der Lebenshilfe Calw: Michael Hiller (von links) Christina Stein, Angelika Rieß und Kim Jimmenez Rieß. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Neubesetzung: Harmonisches Zusammensein bei außerordentlicher Mitgliederversammlung

Was schon stellvertretend wahrgenommen wurde, ist jetzt in trockenen Tüchern: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Calw wurde die Möttlingerin Angelika Rieß einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Calw/Althengstett-Neuhengstett. "Ich bin bereit, das zu geben, was ich habe, und will mich mit viel Energie in das Amt einbringen", unterstrich die Vorsitzende, die auch beruflich im sozialen Bereich tätig ist. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde ihr Sohn Kim Jimmenez Rieß gewählt. Er kennt die Arbeit bei der Calwer Lebenshilfe aus einer längeren Pratikantenzeit, die er im Neuhengstetter Domizil der sozialen Einrichtung absolvierte. Dritter Vertreter im Vorstand ist Beisitzer Michael Hiller.

In besten Händen

Der Althengstetter Bürgermeister Clemens Götz, der die Wahl leitete, gratulierte Rieß zu ihrer Wahl. Er zeigte sich überzeugt, dass er in Zukunft den Verein bei der neu gewählten Vorsitzenden "in besten Händen" wisse.

Auch das Mitarbeiter-Team freut sich auf die Zusammenarbeit, mit dem neuen, spürbar motivierten Vorstands-Team, wie Christina Stein, die Leiterin des Neuhengstetter Begegnungshauses, hervorhob. Sie würdigte die Leistung des langjährigen Vorsitzenden der Lebenshilfe Calw, Alexander Faber, der Ende 2017 sein Vorstandsamt niedergelegt hatte.

"Er hat sich mehrere Jahre lang mit viel Kraft und auch immer wieder neuen Ideen in unseren Verein eingebracht", unterstrich Stein. Auch der ehemalige zweite Vorsitzende, Martin Dietterle, kandidierte bei dieser Wahl aus persönlichen Gründen nicht mehr.

Der zweite Teil der Veranstaltung gehörte der Geselligkeit und dem Austausch in vielen guten Gesprächen. "Oh, wie schön, dass ihr alle hier seid!" war auf eine weiße Serviette auf dem gedeckten Tisch aufgedruckt und unterstrich symbolhaft das fast familiäre Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder. Auch dass die Tische frühlingshaft dekoriert waren, zeugte von Zuversicht und dem Start in eine neue Phase der Vereinsarbeit. "Die Lebenshilfe blickt mit frischem Elan in die Zukunft", freute sich Stein.

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