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Calw Leben ohne KSK kaum vorstellbar

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Kommandowechsel in der Graf-Zeppelin-Kaserne. Alexander Sollfrank (Vierter von links) löste Dag Baehr ab. Foto: Bundeswehr/KSK Foto: Schwarzwälder-Bote

Führungswechsel beim Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw. Brigadegeneral Alexander Sollfrank löste am Freitag Brigadegeneral Dag Baehr an der Spitze der Eliteeinheit der Bundeswehr ab.

Calw. Dass es ein Leben nach dem KSK gibt, das hat Baehr schon erlebt. Um genau zu sein sogar zweimal. Von 1996 bis 1999 ließ er sich bei dieser Truppe zum Kommandosoldaten ausbilden und diente danach als Zugführer, bevor er ging. Von 2004 bis 2007 war er hier Kommandeur der Einsatzkräfte. Danach wurde er für einige Zeit nach Belgien versetzt. Im Jahr 2013 kehrte er, nachdem er weitere Stufen auf der Karriereleiter bewältigt hatte, als Befehlshaber für das gesamte KSK zurück.

So lange wie keiner

So lange wie er hat keiner seiner acht Vorgänger an der Spitze gestanden. Aber Veränderungen gehören nun einmal zu der Laufbahn von Soldaten. Wohin es dabei Baehr verschlagen wird, steht noch nicht fest. Zunächst einmal wird er das Royal College of Defence Studies in London besuchen, wo er auf eine "hochwertige Verwendung" – wie das ein Experte erläutert hat – in militärischen Kreisen vorbereitet wird. Vielleicht lernt er dort auch, wie das Leben nach dem KSK verlaufen kann. Derzeit, räumte er am Freitag ein, kann er sich das nämlich noch nicht vorstellen.

Er wollte nicht der beliebteste Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte sein, räumte Baehr in seiner Abschiedsrede ein. Ihm sei es vor allem darum gegangen, das KSK so weiterzuentwickeln, dass es diese Truppe auch in zehn Jahre noch geben wird. Das sei gelungen. Wie der General betonte, nicht zuletzt auch deswegen, weil seine Soldaten voll mitgezogen hätten.

Eine Besonderheit

Dass Baehr im KSK eine Besonderheit darstellt, das unterstrich der Kommandeur der Division Schnelle Kräfte (DSK), Generalmajor Andreas Marlow. Der jetzt scheidende Kommandeur sei schon bei der Aufstellung dieser Truppe im Jahr 1996 dabei gewesen. In seiner letzten Verwendung habe er viele Akzente gesetzt, die auch dazu beigetragen hätten, dass die Truppe im In- und Ausland einen guten Ruf genießt.

Es sei sicher schwer, so Barlow beim Übergabeappell, an dem auch der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobel beiwohnte, in Baehrs Fußstapfen zu treten. Er sei sich aber sicher, dass der neue KSK-Kommandeur Alexander Sollfrank das schafft. Wie berichtet, war dieser zuletzt Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall. Nachdem Baehr die Truppenfahne an Marlow überreicht hatte, gab dieser sie an Sollfrank weiter.

 
 

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Ralf Klormann

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