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Calw Kunstlied wird in all seinen Facetten in den Blick genommen

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Christine Rahn (Bild) wird am Klavier die Mezzosopranistin Mareike Morr begleiten. Foto: Hudak Foto: Schwarzwälder Bote

Calw. Das Festival Glasperlenspiele Calw" hat sich ganz der Liedkunst verschrieben. Unter der künstlerischen Leitung der Pianistin Christine Rahn und in Kooperation mit der Stadt Calw wird seit 2016 jeweils am zweiten Septemberwochenende das Calwer Georgenäum zum Schauplatz dreier Konzerte, die das Kunstlied in all seinen Facetten in den Blick nehmen. Das Festival findet von Freitag, 6. September, bis Sonntag, 8. September, statt.

Neben bekannten Werken begibt sich das Festival jedes Jahr auf die Suche nach Unbekanntem, vor allem nach Vertonungen von Texten des in Calw geborenen Hermann Hesses.

In diesem Jahr eröffnet die Mezzosopranistin Mareike Morr, die zum festen Ensemble der Staatsoper Hannover gehört und regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen als Solistin zu Gast ist, gemeinsam mit Christine Rahn am Klavier die Festivaltrilogie. Johannes Brahms’ Zigeunerlieder stehen im Mittelpunkt des Programms, zu denen Lieder von Benjamin Britten, Theophil Laitenberger (Hesse-Vertonungen), György Ligeti und Maurice Ravel Kontrapunkte bilden.

Ulme bestimmte die Kulisse des Klosters

Im zweiten Konzert präsentiert die Sopranistin Christina Landshamer mit ihrem Duopartner Cornelis Witthoefft, der als Professor für Liedgestaltung an der Musikhochschule Stuttgart lehrt, Robert Schumanns Liederkreis-Zyklus nach Gedichten Joseph von Eichendorffs. Mit Schumanns Liedern der Mignon spüren beide zudem der zarten und seelenvollen Gestalt Mignons nach. Besondere Akzente geben dem Programm Hesse-Vertonungen von Max Kowalski und Felix Wolfes.

Das Schlusskonzert des Festivals findet traditionell als Matinee am Sonntagvormittag, 8. September, statt. Unter dem Motto "Waldfantasien" gestalten in diesem Jahr der Bariton Bastian Levacher, der seine musikalischen Wurzeln in Calw hat, sowie der Pianist Ilja Rapoport ein Liedprogramm rund um Richard Strauss’ Vertonung "Die Ulme zu Hirsau".

Eine rund 30 Meter hohe Ulme bestimmte mehr als 200 Jahre lang die Kulisse der Schlossruine von Hirsau. Dem heute nicht mehr existierenden Wahrzeichen des Ortes setzte der schwäbische Dichter Ludwig Uhland durch sein Gedicht ein bleibendes literarisches Denkmal, das durch Strauss eine Vertonung fand.

Alle Konzerte finden im Georgenäum Calw statt. Die ersten beiden Konzerte freitags und samstags beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Die Matinee startet um 11.15 Uhr. Karten zu den Konzerten gibt es zum Preis von 15 Euro (ermäßigt zehn Euro) bei der Stadt-Information Calw unter der Telefonnummer 07051/16 73 99 und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Es wird auch ein Abonnement für alle Konzerte für 40 Euro, ermäßigt 25 Euro angeboten.

Weitere Informationen gibt es unter www.glasperlenspiele-calw.de.

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