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Calw Kriminalpolizeidirektion: Gremium bewilligt Mittel für Umbau

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Der Gemeinderat hat Gelder für den Umbau der Bahnhofstraße 28 bewilligt. Foto: Buck

Calw - Die Stadt hat einen weiteren Schritt in Sachen Ansiedlung der Kriminalpolizeidirektion in Calw gemacht: In der jüngsten Sitzung des Calwer Gemeinderates beschloss das Gremium einstimmig, Mittel für die Sanierung des Gebäudes Bahnhofstraße 28 zu bewilligen.

Von Juli bis Januar laufen die Planungen

Auf die Stadt kommen dabei Kosten in Höhe von rund 200.000 Euro zu; unter anderem geht es um die Sanierung von Fußböden. Das Land Baden-Württemberg trägt weitere 40.000 Euro. Mit diesem Betrag soll das Gebäude so ertüchtigt werden, dass es den speziellen Sicherheitsanforderungen gerecht wird, die für den Sitz einer Kriminalpolizeidirektion erforderlich sind.

Von Juli bis Januar laufen nun die Planungen; von Februar bis September sollen die Arbeiten umgesetzt werden. Ab Oktober kommenden Jahres ist dann ein Probebetrieb vorgesehen; ab dem 1. Januar 2020 muss die Kriminalpolizeidirektion voll einsatzfähig sein.

Letzteres sieht nicht zuletzt der Plan für die Reform der Polizeireform vor, die voraussichtlich in den kommenden Wochen per Kabinettsbeschluss abgesegnet wird. Die Reform sieht unter anderem ein weiteres Polizeipräsidium mit Sitz in Pforzheim vor. Im Zuge dessen wurde beschlossen, die Kriminalpolizeidirektion in Calw anzusiedeln; zunächst übergangsweise im derzeit noch von der Verwaltung genutzten Gebäude Bahnhofstraße 28. Die Kripo wird dann auch einige der Parkplätze neben dem Gebäude nutzen, die zuvor noch entsprechend mit Zaun, Rolltor und Sichtschutz gesichert werden müssen.

Mittel- und langfristig ist jedoch ein Neubau vorgesehen, bislang gebe es aber noch keine Entscheidung für einen Standort, erklärte Calws OB Ralf Eggert auf Nachfrage von Jürgen Ott (Gemeinsam für Calw).

Rechtzeitig Gedanken über Nutzung machen

Werner Greule (Freie Wähler) regte an, sich auf jeden Fall rechtzeitig Gedanken über eine Nutzung des Gebäudes Bahnhofstraße 28 zu machen. Wenn nun Geld investiert werde, solle es rechtzeitig einen Plan geben, was mit dem Haus geschehe, wenn die Kripo wieder auszieht.

Greule hätte sich auch einen durchsichtigen Zaun um die Stellplätze der Polizei gewünscht. Dies sei aber nicht möglich, erläuterte Thea Karcher-Kastner vom Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Hier gebe es Vorschriften. Ein geschlossener Zaun sei beispielsweise nötig, um zu verhindern, dass Randalierer Polizeiautos mit Farbe besprühen oder mit Steinen bewerfen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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